Freitag, 26. August 2016

Rezension zu "Abgewiesen" von Melisa Schwermer







Titel: Abgewiesen
Autorin: Melisa Schwermer
Verlag: Selfpublisher
Genre: Thriller
Erscheinungsdatum: 10.04.2015
Print: 9,99 Euro
Ebook: 4,99 Euro
ISBN: 978-1511673877







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Infos zur Autorin:




Kurzbeschreibung


Ole Nicholas das letzte Mal gesehen hat. Mit seiner Freundin Katinka begibt er sich auf die Reise nach Dänemark, um ihn zu besuchen. Doch die geplante Familienzusammenführung verläuft anders als erhofft. Von einem idyllischen Urlaub sind sie weit entfernt. 

Als dann eine verstümmelte Frau in einem verlassenen Bauwagen gefunden wird, geht Nicholas‘ Schwester einen Schritt zu weit …


Meine Meinung


Nach mehreren Empfehlungen bin ich auf diese Autorin aufmerksam geworden. Ich lese eigentlich selten Leseproben, aber hier habe ich mal eine Ausnahme gemacht. Diese hat mich so begeistert, dass ich das Buch einfach lesen musste.

Ab der ersten Seite fiel es mir schwer das Buch aus der Hand zu legen. Die Einteilung der Kapitel, die das Geschehen von unterschiedlichen Personen zu teilweise unterschiedlichen Zeiten zeigen, fand ich super und haben die Spannung noch weiter erhöht. 

Katinka war mir zunächst sehr sympathisch, aber hin und wieder konnte ich persönlich ihr Verhalten nicht nachvollziehen. Ole dagegen mochte ich von Anfang an nicht. 
Allgemein sind aber die Charaktere dieser Geschichte sehr gut ausgearbeitet.

Es gab einige Momente, wo ich dachte ich hätte alles durchschaut, nur um im nächsten Moment wieder Zweifel zu haben. Das hat die Autorin wirklich toll eingefädelt, um die Leser ja immer wieder zu verwirren! 

Man sollte vielleicht auch erwähnen, dass es einige brutale Szenen in diesem Buch gibt und die Story daher nichts für Zartbesaitete ist. Vor allem, dass es gleich zur Sache geht, ohne großes Drumherum hat mir hier sehr gut gefallen! 

Ich hatte immer das Gefühl unbedingt weiterlesen zu müssen und bin richtig in die Handlung eingetaucht. Als ich dann dachte jetzt ist alles klar, hat die Autorin nochmals einen draufgesetzt und mich total überrascht. 

Fazit: Ein hervorragender und gut durchdachter Thriller, der mich ab der ersten Seite überzeugt hat. Das war zwar das erste Buch, das ich von Melisa Schwermer gelesen habe, aber ganz sicher nicht das letzte! 






Mittwoch, 24. August 2016

Rezension zu "Spuk in Hill House" von Shirley Jackson





Titel: Spuk in Hill House
Autorin: Shirley Jackson
Genre: Psychothriller
Verlag: Psychothriller GmbH
Erscheinungsdatum: 04.10.2013 (ursprünglich im Jahr 1959)
Seiten: 294
Taschenbuch: nur noch gebraucht
Ebook: 8,99 Euro







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Infos zur Autorin


Shirley Jackson (* 14. Dezember 1916 in San Francisco; † 8. August 1965 in North Bennington, Vermont) war eine US-amerikanische Schriftstellerin, die vor allem durch die Kurzgeschichte The Lottery aus dem Jahr 1948 bekannt wurde.


Kurzbeschreibung 


Der Horror-Klassiker von US-Bestseller-Autorin Shirley Jackson! Sein Leben lang hatte er nach einem echten Spukhaus gesucht. Als er von Hill House hörte, war er zuerst skeptisch gewesen, dann erwartungsvoll und dann unbeirrbar. Er war nicht der Mann, der sich ein Haus wie dieses, wenn er es einmal gefunden hatte, wieder entgehen ließ. Die Methode, nach der er vorzugehen gedachte, leitete sich von den Methoden der unerschrockenen Geisterjäger des neunzehnten Jahrhunderts her; er wollte eine Zeitlang dort wohnen und sehen, was passierte …


Meine Meinung


Der Klappentext war sehr vielversprechend und da ich ein Fan von Gruselgeschichten bin, dachte ich das Buch wäre genau das richtige für mich! Weit gefehlt...

Bereits nach den ersten paar Kapiteln habe ich gemerkt, dass mir der Schreibstil nicht so gut gefällt, aber dennoch war das kein Grund das Buch abzubrechen! 
Auch die Protagonisten, insbesondere Eleonora und Theodora sind nach meinem Empfinden zu übertrieben dargestellt und ich konnte einfach nichts mit Ihnen anfangen. Die komplette Art und Weise, wie sie miteinander umgingen, Nellys Selbstzweifel etc. gingen mir immer mehr auf die Nerven und hat für mich einfach nicht zu einem Psychothriller gepasst.

Meine Hoffnungen lagen dann auf Hill House, welches zwar eine düstere Atmosphäre erahnen ließ, aber Grusel oder Nervenkitzel kam bei mir leider zu keinem Zeitpunkt auf. 

Wäre es nicht grundsätzlich ein relativ kurzer Roman, hätte ich das Buch vermutlich abgebrochen. So hat mir aber auch das Ende bestätigt, dass ich gut auf diese Geschichte hätte verzichten können. 

Fazit: Hill House bietet eigentlich die beste Location für einen Psychothriller, leider hier verschenktes Potential.






Dienstag, 23. August 2016

Rezension zu "Das Haus der bösen Träume" von F. R. Tallis








Titel: Das Haus der bösen Träume
Autor: F. R. Tallis
Verlag: btb
Genre: (Psycho)Thriller
Erscheinungsdatum: 08.03.2016
Seiten: 352
Taschenbuch: 9,99 Euro
Ebook: 8,99 Euro
ISBN: 978-3442744671







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Infos zum Autor


F. R. Tallis, eigentlich Frank Tallis, ist Schriftsteller und praktizierender klinischer Psychologe. Neben einer Vielzahl an wissenschaftlichen Veröffentlichungen ist er vor allem für seine Erfolgsserie um den Wiener Psychoanalytiker Max Liebermann bekannt, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde. Tallis lebt in London.



Kurzbeschreibung 


Achtung Albtraum …

Suffolk, 1950er Jahre: Der junge Psychiater James Richardson tritt eine Stelle in Wyldehope Hall an, einer Privatanstalt unter der Leitung des renommierten Professor Maitland. Weitgehend allein bleibt ihm die Führung der Klinik überlassen; u.a. die Betreuung einer besonderen Station im Kellergewölbe des alten Hauses. Dort sind sechs Patientinnen in einen künstlichen Dauerschlaf versetzt – laut Maitland eine neuartige Behandlung ihrer psychischen Störung. Doch dann kommt eine junge Nachtschwester zu Tode, kurz nachdem sie in panischer Angst aus dem Keller floh. Richardson beschleichen Zweifel …


Meine Meinung 


Nach nur wenigen Seiten, hat mich der lockere und angenehme Schreibstil gefesselt und sogar der erste leichte Grusel kam auf. 

Leider konnte die Spannung nicht gehalten werden. Der Autor schweift immer wieder zu sehr ab und auch wenn detaillierte Beschreibungen wichtig sind, so war es hier zeitweise etwas zu viel und hat den Lesefluss gestört. Auch fühlte ich mich nicht wirklich in der Geschichte gefangen, man spürt zwar deutlich die düstere Atmosphäre, aber insgesamt war alles sehr emotionslos und oberflächlich, die Gefühle sind einfach nicht angekommen.

Auch der anfängliche Grusel war nur ein kurzer Einblick, auf was hätte sein können. Die Grundidee ist wirklich klasse, aber man hätte wirklich so viel mehr daraus machen können.

Der Lauf Geschichte an sich war nicht vorhersehbar, als Leser ist man quasi gezwungen , sich selbst Gedanken zu machen und zu rätseln, was wohl dahinter steckt. 
Im großen und ganzen ist nicht viel Brutalität vorhanden, was aber nicht schlimm ist.

Mit dem Ende konnte mich der Autor total überraschen, ob ich damit zufrieden bin, ist eine persönliche Geschmacksache und tut für diese Bewertung nichts zur Sache! 

Fazit: Ein Thriller für zwischendurch, der einem aber mit Sicherheit keine bösen Träume beschert. Für mich ist es kein schlechtes Buch, doch als Must-Read würde ich es auch nicht bezeichnen. 




Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

Montag, 22. August 2016

Rezension zu "Skin Das Lied der Kendra" von Ilka Tampke






Titel: Skin Das Lied der Kendra
Autorin: Ilka Tampke
Verlag: penhaligon
Erscheinungsdatum: 25.04.2016
Seiten: 480
Gebundene Ausgabe: 19,99 Euro
Ebook: 15,99 Euro
ISBN: 978-3764531430






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Infos zur Autorin: 


llka Tampke wurde 1969 in Sydney geboren. Sie studierte Theaterwissenschaften und begann im Anschluss ein weiterführendes Studium in kreativem Schreiben. 2012 wurde sie mit der Glenfern Fellowship ausgezeichnet. Ihre Kurzgeschichten und Artikel sind in mehreren Anthologien veröffentlicht worden. Sie lebt in Woodend, Australien. Skin ist ihr erster Roman.




Kurzbeschreibung 


Niemand weiß, woher sie kommt. Niemand weiß, zu wem sie gehört. Und doch ist sie ihrer aller Rettung.

Eine Tierhaut zu tragen bedeutet für den Stamm der Caer Cad alles: Sie steht für den Glauben der Menschen, für ihre Vorfahren, für ihr Land. Nur die vierzehnjährige Waise Ailia hat niemanden, der ihr eine Haut hätte vererben können, und ist damit eine Außenseiterin – bis sie durch eine geheimnisvolle Begegnung auf den Weg geführt wird, der ihr seit jeher vorherbestimmt ist. Sie soll zur Kendra werden, zur größten Wissenshüterin des alten Glaubens. Für Ailia beginnt eine Reise in eine ihr unbekannte Welt, wo sie nicht nur ihrer großen Liebe begegnet, sondern ihr Land auch vor einer großen Gefahr retten muss …



Meine Meinung


Ich muss gestehen, dass mir das Buch vor allem wegen des wunderschönen Covers aufgefallen ist. Der Klappentext und auch die unterschiedlichen Rezensionen haben mich zwar ein wenig verunsichert, aber da ich mir immer gerne selbst eine eigene Meinung bilde, musste ich es einfach selbst lesen! 

Der Schreibstil hat mir sofort gefallen. Die Beschreibungen sind sehr detailliert und bildhaft, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Ailia konnte ich sofort gut leiden, was die Kochmutter anbelangt, war ich mir zunächst allerdings unsicher. 

Im Laufe der Handlung treten immer wieder Fragen auf, was genau es mit der Haut auf sich hat und darauf hätte vielleicht noch etwas besser eingegangen werden können. Auch die ein oder andere Stelle im Buch, fand ich etwas fragwürdig und sogar unpassend. 
Die Grundidee allerdings finde ich sehr speziell in einer positiven Art und die Mischung von Fantasy mit einem Stück Geschichte ist der Autorin sehr schön gelungen. 

Es waren viele Wendungen dabei, die mich überrascht und schockiert haben. Das Ende hat mich sogar etwas sprachlos zurückgelassen und ich hoffe wirklich sehr darauf, dass es noch einen zweiten Band geben wird! Klar könnte man es so stehen lassen, aber es gibt meiner Meinung nach noch so viele ungeklärte Fragen, auf die ich gerne eine Antwort hätte. 

Fazit: Ein besonderer Fantasy-Roman, der mich von Anfang bis Ende gut unterhalten hat und vor Spannung ist die Zeit geradezu verflogen. 


Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

Rezension zu "Harry Potter and the cursed child" 





Titel: Harry Potter and the cursed child
Skript zum Theaterstück
Autoren: John Tiffany & Jack Thorne nach einer Geschichte von J. K. Rowling
Erscheinungsdatum deutsch: 24.09.2016
Gebundene Ausgabe: 19,99 Euro
Ebook: 14,99 Euro
ISBN: 978-3551559005



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Kurzbeschreibung


Die achte Geschichte. Neunzehn Jahre später. Das Skript zum Theaterstück!
Harry Potter und das verwunschene Kind, basierend auf einer neuen Geschichte von J.K. Rowling, John Tiffany und Jack Thorne, ist ein neues Theaterstück von Jack Thorne. Es erzählt die achte Geschichte in der Harry-Potter-Serie und ist gleichzeitig die erste offizielle Harry-Potter-Geschichte, die auf der Bühne präsentiert wird. Das Stück feierte am 30. Juli 2016 im Londoner West End Premiere.
Es war nie leicht, Harry Potter zu sein – und jetzt, als überarbeiteter Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden.
Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will.
Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet.



Meine Meinung


Was ich gleich vorab sagen möchte ist, dass es zwar immer wieder heißt "der achte Band der Harry Potter-Reihe" und ja es geht direkt da weiter, wo der letzte Band aufhört, aber:

Man sollte in der Lage sein, diese zwei Geschichte  zu trennen und dieses Skript als etwas komplett eigenes betrachten! Zum einen ist es kein Roman und auch nicht von J. K. Rowling selbst verfasst, sodass natürlich allein beim Schreibstil deutliche Unterschiede zu erwarten sind! 
Ich wollte dies nur erwähnen, da es offensichtlich sehr viele nicht schaffen, dies zu beachten. Sollte das der Fall sein, so rate ich euch das Buch nicht zu lesen!!!

Es gibt einige schlechte Rezensionen, die brechen mir buchstäblich das Herz! Dabei wird immer wieder beteuert, dass die Leser "wahre" Harry Potter Fans seien und daher dieses Buch einfach nicht hätten lesen sollen, weil es so schlecht ist, die Story schlecht ist und es wird immer gesagt es liegt nicht daran, dass es ein Skript ist, usw.! Aber ich frage mich was haben manche erwartet??? Klar sind Geschmäcker verschieden, aber es muss doch von vorne herein klar gewesen sein, dass man diesen Band nicht mit den Vorgängern vergleichen kann! Und auch wenn manche enttäuscht waren, weil ihnen einfach die Grundidee nicht gefallen hat, so kann ich es dennoch absolut nicht nachvollziehen, dass man nur einen Stern vergibt!!! Da frage ich, an was wurde dies gemessen???? Ein Stern ist für mich ein Buch, das von vorne bis hinten voll mit Schreib- und Logikfehlern ist, eine schlechte Grundidee dahinter liegt etc. 
Oft habe ich auch gelesen, die Charaktere hätten nicht so reagiert oder sich so verhalten, wie man sie bisher kannte. Also ich verhalte mich heute (zum Glück) auch nicht mehr immer so wie noch vor 19 Jahren! 
So viel jetzt mal dazu! Alle die von der Geschichte enttäuscht waren, werden jetzt vielleicht über mich herfallen, aber vielleicht denkt auch der ein oder andere nochmal darüber nach, ob seine Bewertung wirklich gerechtfertigt ist! Ich beabsichtige nicht jemanden anzugreifen, jeder hat seine eigene Meinung und das ist auch gut so, aber einige Rezensionen wirken einfach so, als ob sie etwas zu voreilig gewesen wären! 

Für mich war es eine Rückkehr nach Hogwarts, ich bin nach Hause gekommen und habe alte Freunde wieder getroffen! Die Emotionen haben mich beim Lesen geradezu überwältigt und ich war und bin immer noch überglücklich, dass uns diese weitere Geschichte geschenkt wurde! Denn das war es für mich, ein Geschenk, nach alle den Jahren nochmals an den wundervollsten magischen Ort der Welt zurückzukehren und nochmals die Flure, die Treppen, den verbotenen Wald und vieles mehr zu erleben! 
Wieder habe ich gelacht und geweint, gelächelt und mich gefreut! Die alten Gefühle sind sofort zurückgekommen und ich habe mich einfach fallen lassen und es genossen! 
Ich möchte nicht spoilern, aber es gibt eine ganz besondere Szene, in der man einer Person begegnet, die mich zutiefst berührt und zu Tränen gerührt hat. Es war so wundervoll, dass ich eine Pause einlegen musste!

Es viel mir schwer loszulassen und ich bin so froh, dass man Bücher immer und immer wieder lesen kann, denn das werde ich bei Harry Potter immer wieder tun!  Ich werde immer wieder zurückkommen!
Always!!! 

Freitag, 19. August 2016

Rezension zu "Calendar Girl - verführt" von Audrey Carlan





Titel: Calendar Girl - verführt (Januar, Februar, März)
Autorin: Audrey Carlan
Verlag: Ullstein
Erscheinungsdatum: 27.06.2016
Seiten: 368
Reihe: ja / Band 1
Broschiert: 12,99 Euro
Ebook: 8,99 Euro
ISBN: 978-3548288840






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Kurzbeschreibung 


Mia Saunders muss innerhalb eines Jahres eine Million Dollar auftreiben, sonst sieht es schlecht aus für ihren Vater. Dieser ist einem Kredithai in die Falle gegangen und liegt im Krankenhaus, weil er seine Schulden nicht begleichen konnte. Mia sieht nur eine Lösung: Sie verdingt sich als exklusives Escort-Girl. Wenn sie sich monatsweise buchen lässt, bekommt sie jeweils 100.000 Dollar dafür. Sex ist ausdrücklich nicht inbegriffen, höchstens auf freiwilliger Basis. Mia nimmt den Job an, mit zwei festen Vorsätzen: Sie wird nicht mit den Kunden ins Bett gehen. Und sie wird sich nicht verlieben. Doch schon bei ihrem ersten Kunden, dem unglaublich heißen Wes Channing, vergisst Mia ihren ersten Vorsatz. Auch ihr Auftraggeber im Februar, der Künstler Alec Dubois, ist eine Sünde wert. Als Mia dann im März dem attraktiven Boxer Tony Fasano gegenübersteht, spürt sie, dass sie ihr Herz längst verloren hat …


Infos zur Autorin 


Audrey Carlan schreibt mit Leidenschaft heiße Unterhaltung. Ihre Romane veröffentlichte sie zunächst als Selfpublisherin und begeisterte damit eine immer größere Fangemeinde, bis Waterhouse Press sie unter Vertrag nahm. Ihre Serie »Calendar Girl« stürmte die Bestsellerlisten von USA Today und der New York Times und wird als das neue »Shades of Grey« gehandelt. Audrey Carlan lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Kalifornien. 



Meine Meinung


Auf mehrfache Empfehlung habe ich mich selbst an dieses Buch gewagt und war sehr gespannt. Das Cover gefällt mir sehr gut und passt perfekt zum Inhalt. 

Mia war mir zunächst sehr sympathisch. Sie musste bereits als Kind eine Menge Verantwortung übernehmen und kümmert sich um ihre kleine Schwester und ihren Vater, der sich durch seine Spiel- und Alkoholsucht hoch verschuldet hat.
So legt sie zunächst ihre Träume und Wünsche auf Eis und nimmt einen Job als Escort-Girl an, um die Schulden ihres Vaters zu begleichen. 

Ab hier häufen sich die Klischees, sie trifft auf perfekte und vor allem wunderschöne  Männer, die dazu auch noch wahnsinnig nett sind. Alleine das ist schon etwas unglaubwürdig, nervt und langweilt mit der Zeit.  Dazu kommt noch, dass sie sich zwar in den Mann ihres ersten Auftrags "verliebt", aber trotzdem als Escort weitermacht und sich auch den nächsten Männern sofort an den Hals wirft. Dass sie das Geld selbst verdienen will, verstehe ich ja, aber dass sie trotz Gefühlen für einen bestimmten Mann, noch mit anderen ins Bett steigt, kann ich einfach überhaupt nicht nachvollziehen. Vor allem weil sie in der Vergangenheit angeblich ganz anders war und sich immer sehr schnell verliebt hat und Sex und Liebe nicht trennen konnte und jetzt ganz plötzlich kann sie es?
Aus dieser Geschichte hätte man viel mehr machen können, doch es ist alles etwas zu perfekt und alles läuft zu glatt. 

Was mich aber zum Weiterlesen bewegt hat, ist der fantastische Schreibstil der Autorin. 
Dadurch schafft sie es auch, dass man wissen möchte wie es weitergeht, obwohl man immer wieder von den Protagonisten genervt ist. Zudem wurden die Gefühle  komplett auf mich übertragen und es gab sogar ein paar Momente, in denen ich beim Lesen Tränen in den Augen hatte.

Fazit: Tolle Grundidee, toller Schreibstil, tolle Emotionen,  aber leider zu viele Klischees. Dafür gibt's 3 von 5 Sternen. 

Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

Mittwoch, 17. August 2016

Rezension zu "RUN" von Mara Lang





Titel: RUN
Autorin: Mara Lang
Verlag: Buntstein Verlag
Genre: Jugendthriller
Erscheinungsdatum: 10.10.2015
Broschiert: 12,95 Euro
Ebook: 6,99 Euro
Reihe: nein
ISBN: 978-3956690396







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Kurzbeschreibung


Jans Welt steht Kopf: Seine kleine Schwester Katja befindet sich in den Händen eines Entführers. Bislang gibt es keine Lösegeldforderung, die Polizei tappt im Dunkeln. Als Jan eine Datenbrille und einen Hinweis auf Katja zugesandt bekommt, steigt er über eine Social-Network-Plattform in das interaktive Spiel RUN ein.

Der ominöse Spielleiter Zero schickt ihn und sechs weitere Jugendliche auf einen Adrenalintrip quer durch Wien, bei dem eine Reihe riskanter Aufgaben zu bewältigen sind, die mittels Videofunktion der Datenbrille aufgezeichnet und im Internet auf der Seite von RUN präsentiert werden. Täglich stellt Zero ein neues Rätsel auf der Seite von RUN ein, das bei richtiger Lösung Austragungsort und Uhrzeit des nächsten Levels verrät. Die eigentliche Aufgabe des Levels nennt Zero meist kurz vor Spielbeginn und hierbei entscheiden Zeit und Geschicklichkeit über die Platzierung der Spieler. Spieler, die ein Level nicht bewältigen, scheiden aus. Nach Auswertung der Videos gibt Zero die jeweils aktuelle Reihung bekannt. Ziel des Spiels ist es, durch Punktehöchststand den Sieg zu erringen und einen auf den Spieler individuell zugeschnittenen Preis zu kassieren.

Bald wird Jan klar: Er spielt um Katjas Leben …


Infos zur Autorin


Mara Lang, geboren 1970 in Wien, begann in ihrer Jugend zu schreiben, als ihr der Lesestoff ausging. Sie wollte ursprünglich Filmregisseurin werden, absolvierte dann aber die Ausbildung zur Diplompädagogin und fabriziert heute Kopfkino für ihre Leser. Ihr Fantasy-Debüt „Masken“ erschien 2012 bei Knaur, inzwischen veröffentlicht sie auch Spannungsromane. Mehr über die Autorin unter: www.mara-lang.com


Meine Meinung


Über eine Blogtour bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und der Inhalt hat mich neugierig gemacht. 
Ohne irgendwelche Erwartungen habe ich diesen Jugendthriller nun endlich gelesen und wurde mehr als positiv überrascht. 

Bereits nach wenigen Seiten bin ich dem spannenden Schreibstil komplett verfallen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und musste immer wissen, wie es weitergeht! 
Der Hauptprotagonist Jan kommt sehr sympathisch rüber und wirkt für sein Alter im großen und ganzen auch sehr reif. 
Im Laufe der Geschichte merkt man aber immer wieder, dass er mit der Situation haltlos überfordert ist und eigentlich einen Fehler nach dem anderen begeht. Viele Fragen sich, warum geht er nicht gleich zur Polizei? Als Außenstehender kann man dies natürlich immer leicht sagen, aber würde man dieses Risiko in einer solchen Situation selbst eingehen? Er wird erpresst und hat Angst, dass seine Schwester getötet wird! Ich bin mir nicht sicher, wie ich selbst in einer Lage reagiert hätte. 

Die "Spielzüge" sind toll gewählt und als Leser rätselt man mit, fiebert den Herausforderungen entgegen und kann die Anspannung, Angst und Sorge regelrecht miterleben. Ich hatte bis zum Schluss keine Ahnung wer genau dahinter steckt oder was als nächstes passieren wird. Die Geschichte ist in sich stimmig und alle offenen Fragen wurden beantwortet. 
Große Schockmomente oder Überraschungen blieben zwar aus, dennoch war das Verhalten einiger Charaktere anders als erwartet.

Fazit: Ein gelungener Jugendthriller, der einen von Anfang bis zum Ende nicht mehr loslässt. Spannung und Adrenalin pur! Bisher ist dies mein Highlight im August! Mein Tipp: Kaufen, lesen, genießen! 
5 von 5 Sternen

Dienstag, 16. August 2016

Rezension zu "Fire Girl" von Matt Ralphs






Titel: Fire Girl - Gefährliche Suche
Autor: Matt Ralphs
Genre: Fantasy
Verlag: bloomoon
Erscheinungsdatum: 18.08.2016
Hardcover: 14,99 Euro
Ebook: 12,99 Euro
Seiten: 320
Reihe: ja / Band 1
ISBN: 978-3-8458-1805-4









Klappentext


Hazel Hooper hat die ersten zwölf Jahre ihres Lebens auf einer Waldlichtung verbracht, die von ihrer Mutter Hecate durch einen Zauberbannkreis von der Außenwelt abgeriegelt wurde. 

Hazel sehnt sich danach, die Welt draußen kennenzulernen. Aber am allermeisten wünscht sie sich, endlich selbst magische Fähigkeiten zu entwickeln. Als ihre Mutter von einem gefährlichen Dämon entführt wird, erwachen Hazels Zauberkräfte - dennoch gelingt es ihr nicht, ihre Mutter zu retten. 

Nun ist sie ganz auf sich allein gestellt – vielleicht nicht ganz allein, denn Hazel hat irrtümlich eine kleine Haselmaus verzaubert, die ihr nun als verlässlich missgelaunter Gefährte zur Seite steht. Gemeinsam machen sich das Mädchen und die Maus auf, um den Dämon zu verfolgen und Hecate zu befreien. Doch schnell muss Hazel feststellen, dass das Leben außerhalb der Lichtung weitaus gefährlicher ist, als sie angenommen hatte. Gnadenlose Hexenjäger bevölkern die Landstriche – und die wenigen verbliebenen Hexen schrecken nicht davor zurück, sich die Macht der gefährlichen Dämonen zunutze zu machen, um sich zu verteidigen. 

Als Hazel den jungen David trifft, den Gehilfen des genialen - doch unglücklicherweise meist betrunkenen - Dämonenjägers Titus schöpft sie Hoffnung; doch sie ahnt noch nicht, dass der Junge und sein Meister auch berühmt dafür sind, Hexen aufzuspüren …

Hier geht´s zum Buch:


http://www.bloomoon-verlag.de/titel-282-282/fire_girl_gefaehrliche_suche-131805/




Über den Autor: 


Matt Ralphs war schon als Kind eine besessene Leseratte, darum ist es nicht verwunderlich, dass er schließlich als Lektor bei einem großen englischen Verlag landete. Dort hat er mit viel Freude zahlreiche Fantasy- und Science Fiction-Bücher redigiert. Irgendwann war er es leid, immer auf die Fehler der anderen hinzuweisen und versuchte es selbst besser zu machen. Matt lebt nun als freier Autor und Kapitän auf seinem Boot „Nostromo“ (eine Hommage an den Film „Alien“) und ist irgendwo auf dem Grand Union-Kanal zwischen London und Birmingham anzutreffen.


http://www.bloomoon-verlag.de/person-282-282/matt_ralphs-806/




Meine Meinung


Das Buch ist mir sofort ins Auge gefallen. Das Cover hat das gewisse Etwas und passt gut mit Klappentext und Inhalt zusammen. Die orangen Farbenspiele spiegeln auch den Titel des Buches gut wieder. Da ich allgemein sehr gerne Kinder- und Jugendbücher lese, war ich auch hier sofort neugierig.

Der Schreibstil des Autors hat mir ab der ersten Seite sehr gut gefallen. Es liest sich flüssig, locker und die Zeit fliegt nur so dahin. Auch die Einteilung der Kapitel gefällt mir sehr gut und die Zitate dazwischen sind passend gewählt. 

Die Hauptprotagonistin Hazel ist mir schnell ans Herz gewachsen, genauso wie die kleine Haselmaus Bramley. Die ganze Idee mit den "Vertrauten" fand ich total klasse! Matt hat geschichtliches mit Fantasy auf sehr schöne Art und Weise vermischt und im Laufe der Geschichte wurde immer mehr Spannung aufgebaut. Es gibt viele kleine Details, die mir positiv in Erinnerungen geblieben sind. Den Verlauf der Handlung konnte ich zum Großteil nicht vorhersehen, sodass mich der Autor mit einigen Wendungen überraschen konnte. 

Man konnte mit Hazel mitfiebern, hoffen und zittern, aber trotzdem sind manche Gefühle nicht richtig bei mir angekommen. Allerdings sind bei diesem Buch auch mehr andere Dinge im Vordergrund, die es trotzdem lesenswert machen. Zum Beispiel haben die Dialoge zwischen der kleinen Hexe und ihrem Vertrauten selbst mich als Erwachsene immer wieder zum Schmunzeln gebracht. 

Fazit: Tolle Jugendfantasy mit tollen Charakteren und charmanten Ideen. Für diesen Auftakt vergebe ich gerne 4 von 5 Sternen!

Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!