Dienstag, 23. August 2016

Rezension zu "Das Haus der bösen Träume" von F. R. Tallis








Titel: Das Haus der bösen Träume
Autor: F. R. Tallis
Verlag: btb
Genre: (Psycho)Thriller
Erscheinungsdatum: 08.03.2016
Seiten: 352
Taschenbuch: 9,99 Euro
Ebook: 8,99 Euro
ISBN: 978-3442744671







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Infos zum Autor


F. R. Tallis, eigentlich Frank Tallis, ist Schriftsteller und praktizierender klinischer Psychologe. Neben einer Vielzahl an wissenschaftlichen Veröffentlichungen ist er vor allem für seine Erfolgsserie um den Wiener Psychoanalytiker Max Liebermann bekannt, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde. Tallis lebt in London.



Kurzbeschreibung 


Achtung Albtraum …

Suffolk, 1950er Jahre: Der junge Psychiater James Richardson tritt eine Stelle in Wyldehope Hall an, einer Privatanstalt unter der Leitung des renommierten Professor Maitland. Weitgehend allein bleibt ihm die Führung der Klinik überlassen; u.a. die Betreuung einer besonderen Station im Kellergewölbe des alten Hauses. Dort sind sechs Patientinnen in einen künstlichen Dauerschlaf versetzt – laut Maitland eine neuartige Behandlung ihrer psychischen Störung. Doch dann kommt eine junge Nachtschwester zu Tode, kurz nachdem sie in panischer Angst aus dem Keller floh. Richardson beschleichen Zweifel …


Meine Meinung 


Nach nur wenigen Seiten, hat mich der lockere und angenehme Schreibstil gefesselt und sogar der erste leichte Grusel kam auf. 

Leider konnte die Spannung nicht gehalten werden. Der Autor schweift immer wieder zu sehr ab und auch wenn detaillierte Beschreibungen wichtig sind, so war es hier zeitweise etwas zu viel und hat den Lesefluss gestört. Auch fühlte ich mich nicht wirklich in der Geschichte gefangen, man spürt zwar deutlich die düstere Atmosphäre, aber insgesamt war alles sehr emotionslos und oberflächlich, die Gefühle sind einfach nicht angekommen.

Auch der anfängliche Grusel war nur ein kurzer Einblick, auf was hätte sein können. Die Grundidee ist wirklich klasse, aber man hätte wirklich so viel mehr daraus machen können.

Der Lauf Geschichte an sich war nicht vorhersehbar, als Leser ist man quasi gezwungen , sich selbst Gedanken zu machen und zu rätseln, was wohl dahinter steckt. 
Im großen und ganzen ist nicht viel Brutalität vorhanden, was aber nicht schlimm ist.

Mit dem Ende konnte mich der Autor total überraschen, ob ich damit zufrieden bin, ist eine persönliche Geschmacksache und tut für diese Bewertung nichts zur Sache! 

Fazit: Ein Thriller für zwischendurch, der einem aber mit Sicherheit keine bösen Träume beschert. Für mich ist es kein schlechtes Buch, doch als Must-Read würde ich es auch nicht bezeichnen. 




Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

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