Montag, 19. September 2016

Rezension zu "CANDYGIRL" von Michael Merhi






Titel: CANDYGIRL
Autor: Michael Merhi
Genre: Horror
Erscheinungsdatum: 11.08.2016
Seiten: 434
Print: 16,04 €
Ebook: 2,99 €
Reihe: nein
ISBN: 978-3959570015


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Infos zum Autor: 


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Kurzbeschreibung 


Bobby war nicht böse. Das Leben war böse. Die Umstände waren böse. Sein Vater, ja der war abgrundtief böse, aber er? Bobby? 
Niemals! 
Das zwölfjährige Mädchen Candygirl gerät in die Fänge des Zuhälters ›Schweineschwarte Bob‹, der ihr das Leben zur Hölle macht. Der sadistische Mann setzt alles daran, das zwölfjährige Mädchen sowohl seelisch als auch körperlich zu brechen. 
Wie ein Stück Vieh wird das junge Mädchen gebrandmarkt und von einem perversen Kunden an den anderen weitergereicht. 
Und was war mit Bobby? Bobby interessierte es einfach nicht, ob es kleine Mädchen oder Jungs waren, er nahm sie beide gern, schließlich waren es doch Gottes Kinder und der Mann hasste Gott. 
Abgrundtief! 


Meine Meinung


Der Klappentext und das Cover zum Buch haben mich neugierig gemacht und ich war sehr gespannt was mich erwartet! Es hieß das Buch sei wahnsinnig brutal und die Szenen sehr detailliert, usw. Ich muss gestehen, dass ich anfangs meine Zweifel hatte, weil oftmals bei den Beschreibungen übertrieben wird, aber ich kann euch sagen, nicht hier! Wer keine ausführlichen Vergewaltigungs-Szenen und Misshandlungen von Kindern ertragen kann, sollte auf jeden Fall die Finger davon lassen. 

Den Leser erwartet in der Tat eine unglaubliche Geschichte mit perverser Brutalität, Beschreibungen bis ins kleinste Detail, blutige und ekelerregende Szenen. Man hat kaum mal Zeit durchzuatmen.
Wer jetzt denkt es handelt sich nur um reine Misshandlungs-Darstellungen, der täuscht gewaltig, denn der Autor hat wirklich eine glaubhafte, aber auch sehr tragische Geschichte hinter der Brutalität verpackt! 

Man erfährt alles aus den Leben von Opfer und Täter, erhält einen Einblick bis zur frühen Kindheit und ich bin mir sicher, es wird keinen Leser geben, der nicht das ein oder andere mal auch Mitleid für den "Bösen" verspürt. 

Es gab zahlreiche Situationen, in denen ich inne halten musste, um das gerade gelesene zu verarbeiten. Man kann sich diese Grausamkeit, die Candy ertragen muss nicht vorstellen und spürt regelrechten Hass und Ekel beim Lesen.
Gleichzeitig ist das Buch aber so spannend, dass ich es nur schwer beiseite legen konnte! 
Der Schreibstil hat mich gefesselt und für mich war das sicher nicht das letzte Buch, dass ich von diesem Autor gelesen habe!

Fazit: Horror vom Feinsten! Fans von Festa Hardcore kommen auch hier voll auf ihre Kosten! 




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