Freitag, 9. September 2016

Rezension zu "Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen" von Ulla Scheler




"Wie es sich anfühlte, ihn zu sehen? Als hätte ich einen Monat lang durch einen Strohhalm geatmet."




Titel: Es ist gefährlich bei Sturm zu schwimmen
Autorin: Ulla Scheler
Verlag: Heyne 
Erscheinungsdatum: 08.08.2016
Seiten: 368
Broschiert: 14,99 Euro
Ebook: 9,99 Euro
Reihe: nein
ISBN: 978-3453270435



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Infos zur Autorin:


Ulla Scheler wurde 1994 in Coburg geboren. Bücher liebt sie schon seit ihrer Kindheit. Nach dem Abitur arbeitete sie in einem Krankenhaus, beim Fernsehen und in einem marokkanischen Hotel. Bis sie dann endlich ihren Debütroman fertig schrieb, der schon seit drei Jahren darauf wartete, veröffentlicht zu werden. Die Autorin lebt in München und studiert Psychologie.



Kurzbeschreibung 


Ben ist seit Ewigkeiten Hannas bester Freund. Er ist anders. Wild, tollkühn, ein Graffiti-Künstler, ein Geschichtenerzähler. Und keiner versteht Hanna so wie er. Nach dem Abi packen die beiden Bens klappriges Auto voll und fahren zum Meer. An einen verwunschenen Strand, um den sich eine düstere Legende rankt. Sie erzählen sich Geschichten. Bauen Lagerfeuer. Kommen einander dort nahe wie nie zuvor. Und Hanna hofft, endlich hinter das Geheimnis zu kommen, das Ben oft so unberechenbar und verzweifelt werden lässt. Doch dann passiert etwas Schreckliches ...


Meine Meinung


Das Cover ist zwar interessant, aber wird vom Inhalt komplett in den Schatten gestellt. Hätte ich es nicht von einer guten Freundin empfohlen bekommen, hätte ich wirklich was verpasst!

Die Autorin hat einen sehr bildhaften, emotionalen, besonderen und einfach wundervollen Schreibstil. 
Ich konnte richtig alles vor meinem inneren Augen sehen und nachempfinden. 

Hanna war mir sofort sympathisch und hat mich zeitweise an mich selbst erinnert. Ben ist ein ganz spezieller Mensch, der es nicht einfach hatte und trotz seiner teils radikalen Ideen hat er einen festen Platz in Hannas Herzen und hat es auch geschafft sich in mein Herz zu stehlen. 
Die Verbindung der beiden ist so intensiv, man merkt sie gehören zusammen und die Freundschaft hat eine Tiefe, die man nur sehr selten findet. 

Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es tatsächlich in einem Rutsch gelesen. Man spürte deutlich, dass Ben mit einigen Dämonen zu kämpfen hat und diese unterschwellige Traurigkeit hat sich total auf mich übertragen. Gleichzeitig war Hanna in dieser Geschichte irgendwie das Licht, die einzige Hoffnung für Ben und man konnte auch mit ihr deutlich mitfühlen und hoffen, das alles irgendwie gut wird. 

Mit den Charakteren Cloey und Sam hat die Autorin für Verwirrung gesorgt und ich wusste oft nicht, wo das ganze am Ende hinführen soll. 
Ich habe wirklich mit den Protagonisten gelacht und geweint, bin mit Ihnen durch dick und dünn gegangen, habe gehofft, getrauert und mich geärgert. Es waren einige überraschende Wendungen dabei und auch wenn ich mit dem abrupten Ende nicht ganz zufrieden bin, so wurden doch alle Fragen geklärt. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass mich diese ganze Handlung so mitgenommen hat, dass ich einfach noch nicht wollte, dass es vorbei ist! 

Fazit: Dieses Buch nimmt mit auf eine ganz wundervolle, besondere Reise und erzählt eine Freundschaft, die mich tief berührt hat und mein Herz um eine grandiose Geschichte reicher gemacht hat!
Absolute Empfehlung!!!! 



Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

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