Mittwoch, 19. Oktober 2016

Rezension zu "Die Insel der besonderen Kinder" von Ransom Riggs







Titel: Die Insel der besonderen Kinder
Autor: Ransom Riggs
Verlag: Knaur
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 01.09.2016
Print: 12,00 Euro
Ebook: 9,99 Euro
Seiten: 416
Reihe: ja / Band 1
ISBN: 978-3426520260




Hier geht's zum Buch:


http://www.droemer-knaur.de/buch/7769485/die-insel-der-besonderen-kinder



Infos zum Autor:


Ransom Riggs wuchs in einem kleinen Fischerdorf im südlichen Florida auf, einer Region, in der sich viele Amerikaner zur Ruhe setzen. Um nicht vor Langeweile zu sterben, begann er, in Musikbands zu spielen und mit seinen Freunden Filme zu drehen. Später studierte er in Ohio und Los Angeles Literatur und Filmproduktion.
Ransom Riggs dreht heute Werbefilme für Firmen wie Absolut Vodka und Nissan und arbeitet als Drehbuchautor, Journalist und Fotograf. Mehr Informationen finden sich auf seiner Website: www.ransomriggs.com



Kurzbeschreibung


Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Aber was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind.
Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Schauergeschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es die Insel wirklich gibt. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt …



Meine Meinung


Das Filmcover gefällt mir hier sogar besser, als das Original, beide sind aber super mit dem Inhalt abgestimmt. Auch die Bilder im Buch sind etwas besonderes und haben die eigene Vorstellungskraft positiv beeinflusst.

Der Schreibstil ist locker und leicht verständlich, es wurde langsam Spannung aufgebaut, die dann durchwegs angehalten hat. Jacob ist ein zurückhaltender Jugendlicher, der nicht viele Freunde hat und seinen Platz in der Welt erst noch finden muss. Er hängt sehr an seinem Großvater, was ihn nur umso sympathischer erscheinen lässt. Allgemein wurden die Charaktere alle super ausgearbeitet, vor allem auch die besonderen Kinder, die dieses Buch zu einem einzigartigen Erlebnis machen. Was ich allerdings von Miss Peregrine halten soll, weiß ich noch nicht so richtig. Auf der einen Seite, ist sie die Beschützerin, aber ich habe irgendwie das Gefühl, dass da mehr dahinter steckt oder sie das auch mehr für sich selbst macht, als sie zugeben möchte.

Klasse fand ich auch, wie hier das „fantastische“ mit geschichtlichen Ereignissen verbunden wurde. Dadurch war auch die Stimmung zeitweise etwas getrübt, was aber super gepasst hat.
Alles wurde bildhaft beschrieben und ich konnte mir die Figuren, wie auch die Örtlichkeiten gut vorstellen.

Der Autor hat es außerdem geschafft mich zu anfangs immer wieder zu verwirren, sodass ich nie genau wusste, wohin das ganze führen soll. Es gibt zudem einige überraschende Wendungen, die ich mir im Leben nicht hätte vorstellen können.
Man hat auch gemerkt, dass es sich hier um den ersten Band einer Reihe handelt, da die Handlung gerade zum Ende hin plötzlich richtig an Fahrt aufgenommen hat. Es gibt zwar keinen großen Cliffhanger und doch möchte man unbedingt wissen, wie es in Band zwei weitergeht.

VORSICHT SPOILER:

Etwas schade fand ich, dass Jacobs Großvater schon ziemlich am Anfang gestorben ist. Durch die ganzen Erzählungen über ihn, war er mir sehr sympathisch und ich hätte gerne mehr von ihm gelesen. Dass er Jacob nicht näher auf alles vorbereitet hat, verwundert mich auch ein bisschen, da er ja eigentlich wusste, welche Gefahren auf seinen Enkel warten.

SPOILER ENDE

Fazit: Eine besondere Fantasy-Geschichte, die mich fesseln konnte und auf jeden Fall zu den Must-Reads zählt.




Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

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