Mittwoch, 26. Oktober 2016

Rezension zu Wild von Lena Klassen





Titel: Wild
Autorin: Lena Klassen
Verlag: Drachenmond
Erscheinungsdatum: 11.03.2013
Print: 14,90 Euro
Ebook: 4,99 Euro
Seiten: 384
Reihe: ja / Band 1 (Dilogie)
ISBN: 978-3931989798







Hier geht's zum Buch:


https://www.drachenmond.de/titel/wild/



Infos zur Autorin:


https://www.drachenmond.de/people/klassen-lena/



Kurzbeschreibung


Einmal wöchentlich bekommt jeder in „Neustadt“ seine Glücksinjektion. Trotzdem ist die siebzehnjährige Pi nicht so glücklich wie alle anderen. Stimmt etwas nicht mit ihr? Oder warum darf sie nicht mit Lucky zusammen sein, ihrem besten Freund? Anders zu sein ist gefährlich, denn hinter dem Zaun, der „Neustadt“ umgibt, liegt die Wildnis. Dort herrschen noch Krankheit und Gewalt – und dorthin werden alle verbannt, die aus der Reihe tanzen.
Dann geschieht etwas Unfassbares: Die Glücksdroge versagt. Und plötzlich steht Pi vor der Entscheidung ihres Lebens: Liebe oder Freiheit?



Meine Meinung


Wild hat ein Cover, das mich sofort angesprochen hat. Der Klappentext in Verbindung mit dem Wissen, dass es sich hierbei um eine Dystopie handelt, haben einige tolle Lesestunden versprochen und ich wurde nicht enttäuscht.

Den lockeren Schreibstil habe ich als sehr bildhaft empfunden und ich konnte alles deutlich vor meinen Augen sehen. Ehrlich gesagt wusste ich im ersten Drittel nicht so genau, wo das ganze hinführen soll. Ich empfand alles als sehr verwirrend, aber auf jeden Fall im positiven Sinne. Nach und nach wurde die Spannung gesteigert und spätestens ab der Hälfte, ging mir die Geschichte nicht mehr aus dem Kopf und ich hatte das Gefühl immer weiterlesen zu müssen.

Die Hauptprotagonistin Pi wusste meistens nicht so genau, was sie eigentlich will und wo sie hingehört. In vielen Situationen wusste auch ich selbst nicht, was ich von ihr halten soll, dabei darf man ihr eigentlich keinen Vorwurf machen, denn sie wurde in eine Welt aus Lügen hineingeboren. Von den ganzen Charakteren war es für mich Orion, der mir am sympathischsten war. Er weiß genau was er will und ist zudem jemand, auf den man sich absolut verlassen kann. Moon dagegen konnte ich auf Anhieb nicht leiden. Sie wirkte arrogant und so übertrieben gut gelaunt, dass mir das schnell auf die Nerven ging.

Die Autorin hat mit diesem Buch eine Welt geschaffen, in der sie ganz geschickt unerwartete Wendungen eingebaut hat, auf die ich persönlich niemals gekommen wäre. Einige Dinge haben mich schockiert und erschüttert zurückgelassen. Man kann bei dieser Geschichte mitfiebern, zittern, hoffen und weinen.

Fazit: Wild ist eine gut durchdachte und angsteinflößende Dystopie, die mit Sicherheit für jeden Leser die ein oder andere Überraschung bereithält. Ich bin sehr gespannt, was mich in Band zwei erwartet und empfehle es sehr gerne weiter!



Kommentare:

  1. Ich habe mich bis jetzt nie wirklich an Dystopien rangewagt. Vielleicht tue ich das doch mal bei Gelegenheit 😉. Tolle Rezension

    AntwortenLöschen