Donnerstag, 10. November 2016

Rezension zu "Shining" von Stephen King

 



Titel: Shining 
Autor: Stephen King
Verlag: BASTEI LÜBBE
Genre: Thriller
Seiten: 624
Erscheinungsdatum: 30.04.1985
Print: 10,99 Euro
Ebook: 8,49 Euro
Reihe: nein
ISBN: 978-3404130085




Hier geht´s zum Buch:


https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/buecher/horror/shining/id_3235733



Infos zum Autor:


Stephen Edwin King wurde am 21.9.1947 in Portland, Maine, geboren. Nach dem Studium der englischen Literatur an der University of Maine (und seiner Heirat mit Tabitha Spruce) trat er 1971 eine Stelle als Lehrer an der Hampden Academy in Maine an. Nach ersten Veröffentlichungen von Kurzgeschichten kam 1974 sein erster Roman Carrie auf den Markt - der Beginn seiner Karriere als freier Schriftsteller. Bis heute lebt und arbeitet Stephen King in Maine.


https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/autoren/stephen-king/id_2660008




Kurzbeschreibung


Ein Hotel in den Bergen von Colorado. Jack Torrance, ein verkrachter Intellektueller mit Psycho-Problemen, bekommt den Job als Hausmeister, um den er sich beworben hat. Zusammen mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny reist er in den letzten Tagen des Herbstes an. Das Hotel "Overlook" ist ein verrufener Ort. Wer sich ihm ausliefert, verfällt ihm, wird zum ausführenden Organ aller bösen Träume und Wünsche, die sich in ihm manifestieren.




Meine Meinung


Vor Ewigkeiten habe ich mir schon vorgenommen dieses Buch zu lesen und endlich habe ich es gewagt. Einige Bücher von Stephen King waren mir in der Vergangenheit zu langatmig, andere wiederum ganz hervorragend. Aber hier wurde ich positiv überrascht. 


Jack Torrance ist jemand, der mir von Anfang an nicht ganz geheuer war. In der Vergangenheit hatte er immer wieder Schwierigkeiten bzw. Ausraster und auch im Laufe der Handlung verliert er regelmäßig die Kontrolle. Das "Overlook" trägt sein übriges dazu bei und die Lage bzgl. seines Geisteszustandes spitzt sich immer mehr zu! 

Der kleine Danny hingegen ist mir sofort ans Herz gewachsen. Er liebt seinen Vater abgöttisch und ist mit seiner "Bürde" völlig überfordert. Die Mutter will für Kind nur das Beste und doch konnte mich ihr Charakter nicht vollständig überzeugen.
Die Person des Dick Halloran erzeugt beim Leser sofort das Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit, ein wirklicher toller Charakter, der dieser Geschichte einen Funken Hoffnung verliehen hat.

Die übernatürlichen Ereignisse in diesem Hotel, besonders in Verbindung mit einem Kind, setzen der ohnehin düsteren Stimmung noch einen drauf. Es gab viele Szenen, die meinen Puls beschleunigt haben und ich habe mit den Personen mitgefiebert und gelitten. Alles war sehr gut durchdacht, toll beschrieben und nachvollziehbar. Große Überraschungen gab es meiner Meinung nach nicht, auch gruselig war es für mich eher weniger. Nichtsdestotrotz war ich von Anfang bis Ende gefesselt und kann bestätigen, dass dieses Buch definitiv einen Einblick in die tiefsten Abgründe einer Psyche gibt und auch nichts für schwache Nerven ist!


Fazit: Ein übernatürlicher Thriller, der durch die besondere Gabe eines fünfjährigen Gänsehaut-Momente beschert, eine mehr als schaurige Kulisse bietet und mit Sicherheit einige aufregende Lese-Stunden bereithält. 





Wie ihr seht ein hervorragendes Buch, aber die Suche nach dem "Grusel" geht weiter! Dennoch war es eine sehr gute Halloween-Lektüre! ;-)

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