Donnerstag, 21. Dezember 2017

Rezension zu „Der Kruzifix-Killer“ von Chris Carter



Verlag: Ullstein
Genre: Thriller
Seiten: 480
Erscheinungsdatum: 15.06.2009
Print: 11,00 €
Ebook: 8,99 €
Reihe: ja, Band 1, können aber auch unabhängig voneinander gelesen werden


Inhalt


Er kennt keine Gnade. Er tötet grausam. Und er ist teuflisch intelligent. 

Los Angeles: Die Leiche einer wunderschönen Frau wird gefunden, zu Tode gequält und bestialisch verstümmelt. Keinerlei Spuren. Bis auf ein in den Nacken geritztes Kreuz, ein Teufelsmal: das Erkennungszeichen eines hingerichteten Serienmörders. Detective und Profiler Robert Hunter wird schnell klar, dass der Kruzifix-Killer lebt. Er mordet auf spektakuläre Weise weiter. Und er ist Hunter immer einen Schritt voraus - denn er kennt ihn gut. Zu gut.


Meine Meinung


Erst vor kurzem habe ich den neunten Fall um Hunter und Garcia gelesen und war absolut begeistert, sodass ich nun nach und nach alle anderen Teile ebenfalls lesen muss.

Es geht gleich richtig zur Sache und ich war sofort gefangen und konnte das Buch nicht mehr weglegen. Der Autor hat aber auch einen genialen Schreibstil, der mitreißt, spannend ist und auch noch unvorhersehbare Wendungen beinhaltet.
Ich bin ein absoluter Fan von den beiden Ermittlern. Hunter ist ein Genie und man glaubt beim Lesen jedes Wort und ist fasziniert von seinem Werdegang, seinem Können und allgemein seiner gesamten Art. Auch Garcia ist super sympathisch und das macht das Lesegefühl nur umso besser. Man könnte den beiden stundenlang beim Ermitteln beobachten ohne das es langweilig wird.

Der Autor schreibt aber auch immer aus unterschiedlichen Sichtweisen, gerade die der Opfer lässt mir immer wieder kalte Schauer über den Rücken jagen. Es gibt viele detailreiche und grausame Szenen, die nichts für Zartbesaitete sind. Man versucht ja bei solchen Büchern auch immer zu erraten, wer der Mörder sein könnte, hier hatte ich allerdings absolut keine Ahnung.

Wie sich hier alles fügt und Hunter nach und nach Zusammenhänge erschließt ist absolut genial und ich war am Ende richtig baff und hätte im Leben nicht mit so einem Ende gerechnet.

Fazit: Der Kruzifix-Killer bietet alles, was für mich einen spannenden Thriller ausmachen muss. Ein mehr als sympathisches Ermittlerduo, mit einem genialen Genie, den der Autor gekonnt und glaubhaft rüber bringt, Spannung ohne Ende, harte und auch grausame Szenen sowie jede Menge Wendungen, mit denen man nie so gerechnet hätte. Chris Carter ist zu meinem neuen Thriller-König aufgestiegen und ich kann es kaum erwarten, seine anderen Werke zu lesen.


HIGHLIGHT

Dienstag, 19. Dezember 2017

Rezension zu „Rockleben“ von Alexandra Fischer



Verlag: Drachenmond
Genre: Young Adult
Seiten: 280
Erscheinungsdatum: 16.11.2017
Print: 12,90 €
Ebook: 3,99 €
Reihe: ja / Band 2

Inhalt


"Lass ihn fliegen und bleib auf deiner Route, wenn ihr am Ende am selben Ziel landet, dann ist alles gut."
Das ist es nicht, was Almond von ihrer Großmutter hören will. Schließlich ist sie endlich glücklich mit ihrem Freund Morris, dem heißen Leadsänger der Band Burnside Close. Allerdings gibt es da ein Problem namens Rob. Der Keyboarder der Band Infernality Rises setzt alles dran, um Almond in den Wahnsinn zu treiben. Durch seine verrückten Aktionen gefährdet er nicht nur ihre Karriere, sondern auch ihre Beziehung zu Morris. Fieberhaft versucht Almond, den richtigen Weg für sich zu finden, doch die anstehende Europa-Tournee der beiden Bands macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Denn plötzlich gibt es da die attraktive Ming, die ihr nicht nur den Job streitig machen will.
Inmitten des ganzen Chaos begreift Almond, dass sie lernen muss zu vertrauen - sich selbst, ihrem Traum und ganz besonders Morris.
Aber das ist gar nicht so einfach...


Meine Meinung


Der erste Band um Almond hat mir richtig gut gefallen. Nachdem sie endlich eine Richtung ihres Weges gefunden hat, war ich gespannt, wie es weitergeht.

Al ist mittendrin in den Anfängen als Managerin, ihr Mentor Simon steht ihr zur Seite ebenso wie die Jungs von Burnside Close, vor allem ihr Freund Morris, doch das neue „Projekt“, die Band „Infernality Rises“ verlangt ihr alles ab.

Dieser zweite Band hat mich noch mehr begeistert als der erste. Al ist jemand, der dazu neigt, schnell aufzugeben, Dinge in sich hineinzufressen und wegzurennen. Man merkt dieses Mal deutlich, dass sie viel stärker und reifer geworden ist. Ich konnte sie total gut verstehen und habe sie oft sogar bewundert. War sie ein Jahr zuvor noch naiv und sprunghaft, so versucht sie sich nun durchzusetzen und für ihre Träume zu kämpfen. Auch Morris Entwicklung fand ich interessant, auch wenn ich keinen richtigen Zugang zu ihm finden konnte. Allerdings ist mir Simon total ans Herz gewachsen. Er ist sowas wie der neue "Rockdaddy" und der Halt in diesem Business. Der Frontman der neuen Band, Rob, hat mir manchmal den letzten Nerv geraubt.

Die Autorin hat die Geschichte wirklich toll fortgesetzt, mit viel Gefühl, Spannung und auch einigen Überraschungen. Ich liebe den Schreibstil, ich liebe die vielen tollen Zitate, die sich finden lassen in diesem Buch und ich liebe die Atmosphäre und Leidenschaft der (Rock)musik, die meiner Meinung nach super eingefangen wurde.

Fazit: Mit Rockleben hat die Autorin in meinen Augen noch mal einen draufgesetzt. Gerade Al´s Entwicklung fand ich grandios dargestellt und ich habe mich total verloren in dieser Geschichte. Ich war mittendrin, die Gefühle sind angekommen und viele Charaktere habe ich lieb gewonnen. Ich weiß zwar nicht, wie realistisch der Alltag in diesem Business wirklich dargestellt ist, aber das macht überhaupt nichts, denn ich fand die ganze Story an sich rund und habe das Lesen genossen und das ist das Wichtigste am Ende. Für mich blieben keine Wünsche offen, es wäre aber genug Stoff vorhanden, um auch noch einen dritten Band zu schreiben.





Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!


Freitag, 15. Dezember 2017

Rezension zu „Wolfsmal 2 - Der Stein in deinem Herzen“ von Aurelia L. Night



Verlag: Tagträumer
Genre: Fantasy
Seiten: 178
Erscheinungsdatum: 15.12.2017
Print: 11,90 €
Ebook: 3,99 €
Reihe: ja / Band 2




Inhalt

"Wenn die Götter dir alles nehmen, würdest du dich ihnen widersetzen?"

Die Asen sind nicht das, wofür Valentin sie immer hielt. Sie nahmen ihm das Wichtigste - und die einhergehenden Konsequenzen scherten sie nicht einmal. Emilia befindet sich in den Fängen Fenrirs. Ihre Rettung bestimmt Valentins Gedanken. Doch um sie zu befreien, muss er lernen zu töten, denn ein Gott gibt niemals freiwillig her, was ihm gehört. Wie er einen Asen töten kann, steht in einem Buch - eben jenes, welches vor Jahrzehnten im Märchenwald zurückgelassen wurde.
In dem Wald, in dem die Märchen, aus Angst, verbannt wurden. 


Meine Meinung

Nach einem tollen ersten Teil war ich natürlich sehr gespannt auf die Fortsetzung.
Das Cover ist auch dieses Mal absolut gelungen und passt perfekt zum ersten Band.

Aurelia hat einen einfachen und sehr einnehmenden Schreibstil, den ich liebe und der mich immer wieder für sich gewinnt. So habe ich dieses Buch wieder einmal fast am Stück gelesen. Die verschiedenen Elemente, die in dieser Dilogie vermischt werden, sind absolut gelungen, vor allem die Einbeziehung der Mythologie hat es mir ganz besonders angetan. 

Es war direkt Spannung vorhanden und es gab auch einige Überraschungen, bei denen ich entsetzt war und die Autorin gerne verflucht hätte. Allerdings war mir dieses Mal manches etwas zu schnell, sodass es bei mir leider zu Lasten der ankommenden Gefühle ging. 
Gerade zum Ende hin, springt man von Szene zu Szene und mir kam es stellenweise so vor, als könnte man das gerade Passierte kaum begreifen, dann ist man schon bei der nächsten Szene angelangt. Auch der Zusammenhalt der Wölfe kam für mich dieses Mal nicht so gut rüber, in Band 1 war ich davon absolut begeistert.

Besonders gut gefallen hat mir dieses Mal jedoch Fenrir, er hat zwar nur eine Nebenrolle, im Gesamten betrachtet, er war schwer einzuschätzen und das kam super rüber, seine Figur ist sehr authentisch und hat mich begeistert.
Valentin und Finn mag ich zwar auch sehr gerne, aber irgendwie konnte ich dieses Mal keinen tieferen Bezug herstellen. Myra dagegen fand ich absolut klasse! Und ich habe mich auch total über das Wiedersehen mit Mina und Denis gefreut!
Aber das Ende hat mich mal richtig geflasht! Absolut genial!  

Fazit: Wolfsmal 2 kann für mich nicht ganz an den ersten Teil anknüpfen. Stellenweise fehlte mir etwas die Tiefe und es ging zu schnell, um Emotionen entstehen zu lassen. 
Allerdings kann die Autorin mit einigen überraschenden und teils auch schockierenden Wendungen punkten. Vor allem an Ende hat mich Aurelia noch mal richtig gekriegt, das fand ich mega! Spannung war durchwegs vorhanden und auch der Schreibstil war insgesamt super und hat die Seiten dahin fliegen lassen. Trotz meiner kleinen Kritikpunkte ist das Buch bzw. diese Dilogie ein Must-Read und ich vergebe 4 von 5 Sternen! 





Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!



Dienstag, 12. Dezember 2017

Rezension zu „No heartbeat before coffee“ von Maria M. Lacroix




Verlag: Drachenmond
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 16.06.2016
Seiten: 230
Print: 12,00 €
Ebook: 3,99 €
Reihe: ja / Band 1


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Inhalt


Während eines Einsatzes gegen einen dunklen Hexenclan wird Diana kampferprobte Spezialistin des Instituts für »Research and Identification of Paranormal Activities« mit einem tödlichen Fluch belegt. 

Rettung aus ihrer aussichtslosen Lage erhält sie ausgerechnet von einem Werwolf. Obwohl auch er in ihrer Weltsicht zum Feind 
zählt, bleibt ihr nichts anderes übrig, als Jamie zu vertrauen. Und als wäre ihr Leben nicht verzwickt genug, zieht er sie stärker an, als sie sich selbst eingestehen will. 

Gleichzeitig wird Seattle von einer brutalen Mordserie erschüttert, sodass Diana ihre persönlichen Probleme in den Hintergrund stellt, um sich voll und ganz der Aufklärung des Falles widmen zu können. 

Doch ihre Kollegen dürfen weder von ihren Gefühlen für Jamie erfahren noch, welchen Preis sie für ihr Überleben gezahlt hat ...


Meine Meinung


Das Cover finde ich ja etwas unscheinbar. Die Geschichte allerdings ist es absolut nicht! Der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf eine Mischung zwischen Fantasy und Krimi und ich wurde nicht enttäuscht.

Es ging gleich richtig zur Sache, ohne großes Geschwafel, und sowas mag ich ja total gerne. Diana ist eine starke Prota, die sich in ihrem Beruf, der durch Männer dominiert wird, durchsetzt, und ich mochte sie von Anfang an sehr gerne. Jamie dagegen hat es mir nicht immer leicht gemacht. Auf der einen Seite habe ich seine liebenswerte Natur, den Menschen helfen zu wollen, schnell lieb gewonnen. Aber manchmal gab es Momente, da konnte ich ihn nicht richtig einschätzen. Ein weiterer Charakter, der zwar nur hin und wieder auftaucht, Marcus Bennet, fand ich einfach toll. Ich kann nicht mal genau sagen, warum, aber gerade die humorvollen Auseinandersetzungen zwischen ihm und Noemi habe ich immer sehr genossen.

Die Autorin baut von Anfang an Spannung auf und geht dabei vom Inhalt her in verschiedene Richtungen, die alle Fragen für den Leser offenhalten. Mir haben die Ermittlungen hier sehr gut gefallen, allerdings hat mir Noemi das mit dem Fluch stellenweise zu leicht genommen. Es gibt aber durchaus ein paar tolle Wendungen, von denen ich manche nicht durchschaut hätte. Einzig das Ende war etwas abrupt und hat vieles offen gelassen. Allerdings wird es eine Fortsetzung geben, was mich sofort beruhigt hat.

Fazit: No heartbeat before coffee ist eine wirklich tolle Mischung aus Fantasy und Krimi. Es sind tolle Charaktere vorhanden, vor allem mit der kämpferischen Diana konnte mich die Autorin begeistern. Spannung ist durchwegs vorhanden und lässt die Seiten nur so verfliegen. Auch der Schreibstil war richtig toll, die Gefühle kamen an und ich konnte mir alles super vorstellen. Zwar hätte ich mir etwas mehr Aktion zum Fluch gewünscht und das Ende war etwas schnell, aber die Tatsache, dass es einen zweiten Band geben wird, klingt vielversprechend und ich bin gespannt, wie sich das Ganze weiterentwickeln wird.





Rezension zu „Azur - Behüterin der Träume“ von Sabine Schulter



Verlag: SP
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 29.09.2017
Seiten: 386
Print: 13,99 €
Ebook: 3,99 € oder Kindle unlimited
Reihe: ja / Band 3


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Inhalt


Nachdem Saphirs Diebesgilde auf so spektakuläre Weise gesprengt wurde und Jess endlich ihre Freiheit zurückerlangt hat, hofft sie auf ein friedliches Leben an Cedrics Seite. Doch als manipulierte Traumperlen auf dem Schwarzmarkt auftauchen, muss sie sich erneut einer Aufgabe stellen, die sie an ihre körperlichen Grenzen bringt.
Überraschenderweise reicht ihre Gabe, die so viel stärker ist als der Durchschnitt, nicht aus. Nur Adam, einer ihrer Behüteranwärter, scheint in der Lage zu sein, ihr und Cedric bei dieser neuen Gefahr zu helfen. Genauso wie die neu erwachte Diebesgilde.


Meine Meinung


Das Cover ist der Hammer und passt perfekt zu den Vorgängern. Nachdem es sich ursprünglich eigentlich um eine Dilogie handeln sollte, habe ich mich riesig gefreut, dass es doch noch mal weitergeht.

Azur alias Jess ist mittlerweile im Team der Behüter um Cedric fest integriert und ich liebe diese Bande einfach. Sabine Schulter hat so einen wundervollen Schreibstil, der einem die Zusammengehörigkeit so nah bringt, als gehöre man selbst mit dazu! Die ersten beiden Bände waren schon richtig toll und man hat natürlich ein bisschen Angst, dass das hohe Niveau nicht gehalten werden kann. Dies war jedoch absolut unbegründet, denn der dritte Teil hat mir fast noch besser gefallen, falls dies überhaupt möglich ist.
Besonders Julian ist mir dieses Mal ans Herz gewachsen. Der smarte, ruhige Mann hat es mir total angetan und ich liebe einfach seine Art, alles nüchtern und freundlich zu betrachten. Auch einige neue Charaktere sind dazugekommen. Olivia fand ich sofort sympathisch und ihre Entwicklung hat mir total gut gefallen. Adam dagegen hat es mir nicht immer leicht gemacht. Er ging mir manchmal ziemlich auf die Nerven, das kam super rüber, aber insgesamt hat auch er einen festen Platz in meinem Herz bekommen.

Die Idee dahinter fand ich dieses Mal richtig toll. Es war spannend, gut durchdacht und wenn auch teils vorhersehbar, so hat die gesamte Umsetzung einfach richtig Spaß gemacht. Meine Fragen wurden alle beantwortet, es war alles stimmig und es ist schade, dass es nun wirklich vorbei ist.

Fazit: Azur 3 kann locker mit seinen Vorgängern mithalten. Der Plot ist genial und ich war vor Spannung an die Geschichte gefesselt. Auch mit ihrem super einnehmenden Schreibstil konnte mich die Autorin wieder begeistern. Ich liebe die Charaktere und ich fühlte mich beim Lesen, als würde ich alte Freunde wieder treffen. Große Überraschungen gab es für mich nicht, dafür einige Herzschlagmomente und ein Ende, das keine Wünsche offen lässt.


Montag, 11. Dezember 2017

Ran an den SuB mit Ava




Ab Januar 2018 werde ich an der Challenge von Ava´s Bookwonderland teilnehmen und die ist auch dringend nötig. 

Ich liebe meinen Sub und werde vermutlich auch in Zukunft nicht ganz auf Neuzugänge verzichten können, aber trotzdem möchte ich nächstes Jahr versuchen, so viel wie möglich abzubauen und auch etwas weniger Bücher kaufen. Mal sehen, wie lange mein Vorsatz anhält. :-D

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Die Challenge


- Suche 3 - 8 Bücher deines Sub aus und beachte die Monatsthemen

- Teile deine Auswahl zwischen dem 20. und dem letzten Tag des Monats

- Benutze den Hashtag #ranandenSuBmitAva


Jedes Monatsthema steht zwischen dem 10. und 20. eines jeden Monats fest. Vom 20. bis zum letzten Tag des Monats teilt ihr eure Auswahl für den kommenden Monat per Foto mit euren Followern / Lesern und natürlich mit allen, die mitmachen.

Alle weiteren Infos erhaltet ihr auf der Blogseite von Ava (Link siehe oben)!
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Die Monatstehmen


Januar: Vielfalt ist etwa Schönes! Auf deinem SuB-Stapel für Januar müssen sich mindestens 3 verschiedene Bücher aus folgenden Genres befinden: Fantasy, Dystopie, Erotik, Young Adult (Jugendbuch), New Adult (junge Erwachsene), Krimi, Thriller!


Rezension zu „Constellation - Gegen alle Sterne“ von Claudia Gray



Verlag: cbj
Genre: Sci-Fi
Erscheinungsdatum: 20.11.2017
Seiten: 512
Print: 18,00 €
Ebook: 13,99 €
Reihe: ja / Band 1


Inhalt


Er ist programmiert, sie zu töten. Sie ist bereit, ihn zu vernichten. Bis sie sich näher kommen als gedacht … 

Noemi ist bereit zu sterben, um ihren Planeten gegen die Erde zu verteidigen. Als sie in einem verlassenen Raumschiff nach Hilfe für ihre schwer verletzte Freundin sucht, trifft sie auf Abel, die perfekteste künstliche Intelligenz, die je entwickelt wurde. Er ist programmiert, sie zu töten. Gleichzeitig aber muss Abel dem ranghöchsten Menschen an Bord gehorchen. So gelingt es Noemi, ihm das Geheimnis zu entlocken, das ihren Planeten retten kann. Dafür müsste sie Abel zerstören. Doch Abel sieht nicht nur aus wie ein Mensch aus Fleisch und Blut. Je näher sich die beiden auf der lebensgefährlichen Mission kommen, desto klarer wird Noemi: Er fühlt auch wie ein Mensch. Bald steht er längst nicht mehr nur aus programmiertem Gehorsam zu ihr. Aber ist er wirklich frei, alles für sie zu tun? 


Meine Meinung


Das Cover hat mich sofort angesprochen und doch hab ich eine Zeit lang hin und her überlegt, ob die Geschichte etwas für mich ist. Sci-Fi ist nicht mein vorherrschendes Genre, aber mein Bauchgefühl hat mir gesagt, das könnte gut werden und es hat recht behalten.

Die Autorin kannte ich schon und auch hier ist ihr Schreibstil gewohnt angenehm, ohne zu viel Drumherum und trotzdem mit ausreichend Erklärungen zum Thema. Trotzdem muss man in dieser Welt erst einmal ankommen. Es ist doch etwas, was ich in dieser Form noch nicht gelesen habe und ich war gespannt, wo mich das hinführt. Noemi ist eine starke Prota und obwohl ich mit ihren Ansichten nicht immer konform war, habe ich ihre Überzeugung, ihre Leute zu retten, ihren Willen und ihren Kampfgeist absolut bewundert. Es ist eine ganz besondere Reise, auf der sie Abel begegnet, einem Mech, einer hochentwickelten Maschine, die erschaffen wurde, um seinem Commander zu dienen und Befehle widerstandslos auszuführen. Doch Abel ist kein gewöhnlicher Mech, sondern der höchstentwickelste seiner Art. Seine persönliche Entwicklung fand ich einfach grandios und ich musste ganz oft schmunzeln, wenn er wieder mal seinen Perfektionismus zur Schau gestellt hat. Ich war so fasziniert von den ganzen Details, die diese Entwicklung aufgezeigt hat. Oftmals fand ich das auch sehr berührend und es ging mir nah, in welche Richtung manches ging. Das hat mich doch sehr überrascht, am Anfang hatte ich nämlich die Befürchtung, dass Emotionen in dieser Geschichte etwas außen vor stehen, aber da habe ich mich tatsächlich geirrt. Auf dieser Reise lernt man noch einige andere Charaktere kennen und ein paar davon sind mir sofort ans Herz gewachsen.

Was mir hier wirklich super gefallen hat, war, dass ich wirklich nie gewusst habe, was als nächstes kommt. Es war zwar ziemlich eindeutig, worauf es am Ende hinauslaufen würde, aber dazwischen konnte die Autorin mit vielen überraschenden Wendungen punkten. Auch das Ende hat mich persönlich überrascht, zum Teil sogar berührt. Es gibt keinen Cliffhanger und trotzdem ist klar, dass es eine Fortsetzung gibt und ich freue mich riesig darauf.

Fazit: Constellation hat mich positiv überrascht und konnte mich am Ende überzeugen. Die Geschichte ist anders, für mich neu und man braucht ein wenig Zeit, sich mit allem anzufreunden, aber dann plötzlich hatte mich die Story und es viel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Gerade das letzte Drittel war so spannend, dass ich einfach nicht mehr aufhören konnte und es in einem Stück gelesen habe. Abel und Noemi sind kein klassisches Paar und Abel ist auch nicht der typische Kerl zum Anschmachten, aber genau das hat es, im Nachhinein betrachtet, so besonders gemacht. Die Autorin hat mich einige Male überrascht und gerade zum Schluss auch berührt und sie lässt auch ohne Cliffhanger genug Fragen offen, sodass ich der Fortsetzung sehnsüchtig entgegenblicke. Von mir gibt es eine klare Empfehlung und ich hoffe, dass auch viele andere ihre Zweifel überwinden und dem Buch eine Chance geben, den die Geschichte um Noemi und Abel ist es wert, gelesen zu werden.



Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!


Dienstag, 5. Dezember 2017

Rezension zu „Löwentochter“ von Asuka Lionera



Verlag: Drachenmond
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 08.07.2017
Seiten: 400
Print: 14,90 €
Ebook: 4,99 €
Reihe: ja, gehört zur Divinitas Saga (Band 3), die Bücher können aber auch unabhängig voneinander gelesen werden


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Inhalt


Es ist töricht, an Märchen zu glauben. Sie werden nicht wahr, auch nicht für Prinzessinnen. 
Niemand weiß das besser als ich. Nachdem ich vom Zauber, der meine Erinnerungen weggesperrt hat, befreit wurde, stehe ich vor den Trümmern meiner Existenz: Der Mann, den ich mein Leben lang geliebt habe, ist mit der Frau zusammen, die ich aus tiefstem Herzen verabscheue. 
Für mich gibt es keinen Platz. Ruhelos lebe ich von einem Tag zum anderen, ertrage den Fluch, der auf mir lastet und der ein normales Leben undenkbar macht. 
Die Hoffnung auf Glück und Liebe für mich habe ich bereits vor langer Zeit verloren, und auch der Waldelf Ayrun, der sich beharrlich in meiner Nähe aufhält und in mir Gefühle weckt, die ich für unmöglich hielt, vermag daran nichts zu ändern. 
Als die Zukunft des Königreichs in Gefahr ist, bin ich die Einzige, die den drohenden Krieg verhindern kann. 
Doch das geht nicht ohne Ayruns Hilfe … 


Meine Meinung


Die Autorin hat schon mehrfach bewiesen, dass sie einen tollen Schreibstil hat, deswegen habe ich mich riesig auf Löwentochter gefreut. Das Cover ist richtig schön und die Innengestaltung einfach nur umwerfend.

Da Giselle nicht gerade als Sonnenschein bekannt war, war ich sehr gespannt auf ihre Geschichte. Ich konnte sofort eintauchen, war gefangen und konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen.
Wie erwartet war Giselle anfangs nicht unbedingt sympathisch, aber im Laufe der Geschichte ändert sich das immer mehr. Ihre Entwicklung ist absolut faszinierend und die Autorin hat diese glaubhaft und berührend vermittelt. Man erhält einen Blick hinter die Fassade und kann sich auf so einige Überraschungen gefasst machen! 

Der Waldelf, Ayrun, hat sich sofort in mein Herz gestohlen. Seine ruhige, vernünftige Art kam super rüber und und hat ihn unglaublich sympathisch gemacht. 
Mir hat es auch super gefallen, dass Vaan und Fye mit in die Geschichte eingebunden waren, so hat man sich neben den neuen Personen auf alte „Freunde“ gefreut. 

Die Entwicklung der Story war zwar zum Teil vorhersehbar, hat aber hier gar nichts gemacht, denn die Umsetzung ist einfach grandios und die Autorin konnte trotzdem mit der einen oder anderen Wendung überraschen. Die Seiten sind nur so dahin geflogen und obwohl ich mit dem Ende mehr als zufrieden bin, war ich traurig, dass es schon vorbei ist.

Fazit: Löwentochter ist mein Lieblingsbuch der Divinitas-Reihe! Nach Falkenmädchen dachte ich, dass eine Steigerung nicht mehr möglich ist, doch Asuka hat es geschafft und mich komplett begeistert. Es war spannend, emotional, actionreich an den richtigen Stellen und ich hab einfach nichts zu meckern. Die Protas haben sich für immer in mein Herz geschlichen und für mich ist das Ende absolut perfekt. Für dieses Buch gibt es von mir eine ganz klare Empfehlung! 


Rezension zu „Bird & Sword“ von Amy Harmon



Verlag: Lyx
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 26.10.2017
Seiten: 400
Print: 15,00 €
Ebook: 11,99 €
Reihe: nein

Inhalt


Ein Mädchen ohne Stimme. 
Ein König in Ketten. 
Ein Fluch, der sie vereint. 

Mit fünf Jahren musste Lark mit ansehen, wie ihre Mutter vor ihren Augen hingerichtet wurde. Mit dem letzten Atemzug nahm sie ihrer Tochter die Stimme und die Macht der Worte. Denn Magie ist eine Todsünde in Jeru. Dreizehn Jahre später erscheint der junge König Tiras am Hof von Larks Vater, um diesen an seine Treuepflicht im Krieg zu erinnern. Er nimmt die stumme junge Frau als Geisel mit sich. Zunächst fürchtet Lark den König, doch sie merkt schnell, dass Tiras ebenso wenig frei ist wie sie und dass die Liebe womöglich die einzige Waffe ist, die ihrer beider Ketten sprengen kann - 


Meine Meinung


Das Cover ist ja wirklich ein Traum und nachdem es viele begeisterte Stimmen zu diesem Buch gab, musste ich es einfach selbst lesen.

Es fiel mir leicht, in die Geschichte einzutauchen. Die Autorin hat einen wundervollen einnehmenden und bildhaften Schreibstil. Lark war mir auf Anhieb sympathisch und ich war fasziniert von der Magie, der Worte. Diese komplette Grundidee hat mich von Anfang an verzaubert. Bei Tiras war ich mir ehrlich gesagt lange unsicher, er ist mir aber mit der Zeit ans Herz gewachsen. Allerdings konnte ich bis zum Schluss keinen tiefen Bezug zu ihm herstellen. Mir hat an ihm einfach etwas gefehlt.

Es ist durchwegs Spannung vorhanden und trotzdem hatte ich zwischenzeitlich nicht das Gefühl sofort unbedingt weiterlesen zu müssen. Hier hätte ich mir ein kleines bisschen mehr Action gewünscht. Was allerdings hier perfekt umgesetzt wurde, sind die Emotionen. Diese wurden komplett auf mich übertragen und haben das Lesen zu einem wahren Genuss gemacht. Auch einige Überraschungen sind vorhanden und mit dem Ende bin ich absolut zufrieden.

Fazit: Bird & Sword ist eine magische Geschichte, mit einem wundervollen einnehmenden Schreibstil. Die Autorin hat nicht nur tolle Charaktere erschaffen, nein, die ganze Welt und auch die Idee dahinter haben mich begeistert. Auch wenn ich mir im Mittelteil etwas mehr Spannung gewünscht hätte und mir der Bezug zu Tiras etwas gefehlt hat, so war es insgesamt aber trotzdem ein tolles Leseerlebnis und zählt auf jeden Fall zu den Must-Reads.