Donnerstag, 21. September 2017

Rezension zu „Königsblau“ von Julia Zieschang



Verlag: Dark Diamonds
Genre: Fantasy / Märchenadaption
Erscheinungsdatum: 25.08.2017
Seiten: 325
Ebook: 4,99 €
Reihe: nein



Inhalt


Ihr Leben lang hat Rosalie gehofft, nie an der königlichen Brautwahl ihres Landes teilnehmen zu müssen. Denn nichts fürchtet sie mehr, als dass die Entscheidung des Mannes mit den königsblauen Haaren und der eisigen Ausstrahlung auf sie fallen könnte. Doch als genau das geschieht, befindet sie sich plötzlich hinter den dicken Mauern einer Festung, die ebenso viele Rätsel aufwirft wie der Mann, der sich in ihr verbirgt… 

Ein dunkler Fluch, ein verwunschenes Schloss und ein magischer Schlüssel. Diese Märchenadaption verführt und begeistert. Düster-romantisch erzählt Julia Zieschang von der Anziehung des Verbotenen und der Kraft der Liebe. Ihr fantastischer Roman gewährt uns einen ganz neuen Blick auf die sagenumwobene Geschichte des »König Blaubart«.


Meine Meinung


Einige begeisterte Stimmen haben mich sehr neugierig auf diese Geschichte gemacht. Das Cover gefällt mir sehr gut und der düstere, bläuliche Farbverlauf passt auch super zum Inhalt.

Durch den angenehmen, leichten Schreibstil konnte ich schnell und einfach in die Geschichte eintauchen. Bluebeard hatte mich anfangs erst einmal fasziniert, aber schnell war klar, dass er in der Tat genauso grausam wie faszinierend ist. Rosalies Angst konnte ich gut nachvollziehen und es fiel mir leicht mich in ihre Situation hinein zu fühlen und mit ihr mitzuleiden. Gleichzeitig wird die Story von Claire erzählt und ich fand es sehr gelungen, wie diese beiden Schicksale kombiniert wurden. Auch zum Anschmachten war einiges geboten, mit Ric und Will, wobei ich zugeben muss, dass es mir Ric ganz besonders angetan hat.

Obwohl es zu keiner Zeit langweilig wurde, hatte ich stellenweise das Gefühl, dass die Erzählung um Bluebeard und seine neue Braut etwas zu kurz geraten ist. Eigentlich wurde nichts ausgelassen und auch alle Fragen wurden beantwortet, etc. Aber ich persönlich hätte mir noch ein bisschen mehr zum Leben auf der Burg gewünscht. Die Story um Claire, Ric und die kleinen Elfen, die mir absolut ans Herz gewachsen sind, war zwar auch ganz wundervoll, aber trotzdem insgesamt einen Tick umfangreicher.

Es gibt insgesamt viele tolle Elemente, die hier vereint wurden, vieles ist vorhersehbar, einiges aber auch überraschend und manches sehr herzergreifend. Am Ende konnte ich die Tränen nicht mehr zurückhalten und habe mit den Figuren richtig mitgefühlt.

Fazit: Königsblau ist eine düstere Märchenadaption, die tolle Charaktere und viel wundervolle magische Elemente vereint. Auch wenn ich mir zu Bluebeard und dem Leben auf seiner Burg vielleicht noch die eine oder andere (Side-)Story mehr gewünscht hätte, so kann ich doch insgesamt sagen, dass diese Geschichte auf jeden Fall lesenswert ist. Spannung war durchwegs vorhanden, die Gefühle sind angekommen und auch die Stimmung wurde gut vermittelt. Für Märchen-Fans auf jeden Fall klar zu empfehlen!


Montag, 18. September 2017

Rezension zu „Stigmata – Nichts bleibt verborgen“ von Beatrix Gurian



Verlag: Arena
Genre: Jugendthriller
Erscheinungsdatum: 01.06.2014
Seiten: 384
Print: 16,99 € HC / 12,99 TB
Ebook: 10,99 €
Reihe: nein



Inhalt


Kurz nach dem Tod ihrer Mutter erhält Emma von einem unbekannten Absender eine alte Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein Kleinkind zeigt. Dem Foto beigefügt ist die rätselhafte Aufforderung, die Mörder ihrer Mutter zu suchen. Angeblich soll Emma die Täter in einem Jugendcamp finden, das in einem abgelegenen Schloss in den Bergen stattfindet. Dort stößt sie immer wieder auf unheimliche Fotografien aus der Vergangenheit des Schlosses. Und auch in der Gegenwart häufen sich die mysteriösen Zwischenfälle …



Meine Meinung


Allein der Titel hat mich ja sofort neugierig gemacht. Aber als es mir dann auch noch wärmstens empfohlen wurde, musste ich es unbedingt lesen.

Es fiel mir wirklich leicht in die Geschichte einzutauchen. Die Autorin hat einen sehr einnehmenden, fesselnden Schreibstil. Es wird sofort Spannung aufgebaut und man hat schnell ganz viele Fragen, was sich durch die komplette Geschichte zieht. Man konnte durchwegs mit Emma mit rätseln und mit fühlen, alles war richtig gut durchdacht und man wurde ziemlich an der Nase herumgeführt. Ich konnte wirklich nie sagen, was die Hintergründe sind, die Motive, wer genau dahinter steckt und vor allem wem man vertrauen kann. Das blieb bis zum Schluss absolut unklar.

Die gesamte Grundidee fand ich absolut genial und mir hat es auch super gefallen, dass parallel auch die Geschichte von Emmas Mutter aus deren Kindheit erzählt wurde. Oft mag ich solche Rückblenden nicht so gerne, aber hier wurde das total gut vermittelt. Immer wenn man dachte, man hätte etwas durchschaut oder man ist einen Schritt weitergekommen, passierte wieder was Neues, mit dem man nicht gerechnet hätte. Es gab Momente, da lief es mir kalt den Rücken runter, stellenweise war es auch leicht gruselig, auch wenn ich mich persönlich jetzt nicht gefürchtet habe, so wurde doch die allgemeine Atmosphäre hervorragend wiedergegeben. Alleine schon das Haus, in dem die Story spielt passt perfekt zum Geschehen.

Fazit: Stigmata konnte mich durchwegs begeistern. Meine Erwartungen wurden übertroffen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Charaktere waren gut durchdacht, man wurde immer wieder perfekt hinters Licht geführt und die Spannung hat mich am Laufenden Band dazu gebracht, dass ich immer wissen wollte, wie es weitergeht! Ein Hauch Grusel mit düsterer Atmosphäre und einem grandiosen Setting machen das Buch zu einem besonderen Leseerlebnis! Absolutes Highlight!


HIGHLIGHT

Mittwoch, 13. September 2017

Rezension Aufbruch nach Sempera

Rezension zu „Aufbruch nach Sempera“ von Tatjana Zarot



Verlag: Tagträumer
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 15.07.2017
Seiten: 334
Print: 12,90 €
Ebook: 3,99 €
Reihe: ja / Band 1



Inhalt


Die sechzehnjährige Daisy Demerath ist nicht wie andere Mädchen in ihrem Alter. Während ihre früheren Klassenkameradinnen Listen schreiben, mit welchen Stars sie ins Bett gehen würden, führt sie eine Liste mit ihren persönlichen Worst-Case-Szenarien. Seit drei Jahren hat sie nicht mehr das Haus verlassen. Eines Abends jedoch muss sie vor die Tür treten, um den Müll nach draußen zu bringen, und gerät prompt in Schwierigkeiten. Wenn sie gewusst hätte, welches Abenteuer auf sie wartet, wäre sie vermutlich drinnen geblieben – und wäre nie in eine Parallelwelt hineingeraten, in der Gestaltwandler ihr Unwesen treiben.


Meine Meinung


Das neue Cover des Buches finde ich sehr gelungen und es passt auch immer noch hervorragend zur Geschichte. Nachdem ich einige kenne, die sehr von diesem Buch geschwärmt haben, war ich total gespannt.

Nach den ersten paar Seiten war ich in den Schreibstil schon verliebt. Es wird alles sehr bildhaft vermittelt, mit den nötigen Details, aber ohne zu sehr abzuschweifen. Es gab zwar in der ersten Hälfte die eine oder andere Passage, die etwas „ruhiger“ war, aber trotzdem zu keinem Zeitpunkt langweilig. Daisy ist mir schnell ans Herz gewachsen, auch wenn sie manchmal etwas nervig war. Aber für eine 16jährige hat sie eine tolle Entwicklung in dieser Geschichte und ohne zu viel zu verraten, aber einige Aufklärungen wurden super eingebaut und haben mich auch sehr berührt. Es gibt so viele wunderbare Charaktere in diesem Buch, die kleine Dina z. B.  hat sich sofort in mein Herz geschlichen.

Mir hat die Grundidee allgemein sehr gut gefallen, in der Tiere eine tragende Rolle spielen und die Parallelwelt Sempera dadurch zu etwas ganz Besonderem machen. Manches war zwar vorhersehbar, aber auch viele Überraschungen waren dabei, die mich manchmal entsetzt, manchmal berührt und manchmal sogar gefreut haben. Es war alles gut durchdacht und schlüssig, zumindest konnte ich immer alles gut nachvollziehen.

Fazit: Aufbruch nach Sempera ist ein magischer Auftakt, der mich von Anfang an begeistern konnte. Die Autorin bietet die komplette Gefühlspalette, man hofft, man weint, man ist schockiert und manchmal muss man auch herzlich lachen. Es ist eine spannende Geschichte, die alles bietet, was man sich wünscht, Action, tolle Charaktere, Freundschaft, Zusammenhalt und auch was fürs Herz. Das Ende ist richtig gemein, hat mich aber gleichzeitig zum Schmunzeln gebracht, warum müsst ihr aber selbst herausfinden! Unbedingt lesen!


Dienstag, 12. September 2017

Rezension Wolfsmal

Rezension zu „Wolfsmal – Die Verwandlung“ von Aurelia L. Night



Verlag: Tagträumer
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 19.06.2017
Seiten: 248
Print: 11,90 €
Ebook: 3,99 €
Reihe: ja / Band 1


Inhalt


Wenn all die Sagen, Mythen und Legenden wahr wären, welches Schicksal würde
dich erwarten? 
In einer Welt voller Magie und Geheimnissen zu leben war für Emilia immer ein
Traum. Dieser entwickelt sich jedoch zu einem Albtraum, als sie an ihrem 18.
Geburtstag in eben jene Welt gerät und die tiefen Abgründe erkennt, die sich ihr
auftun.
Denn nicht alles, was die Magie bereithält, ist zauberhaft. Dies muss Emilia auf
einem schmerzhaften Weg ohne Zurück lernen - denn, wie es scheint, sind Götter
egoistische Wesen.



Meine Meinung


Schon als das Buch das erste Mal erschienen ist, wollte ich es unbedingt lesen, an dem neuen Cover bin ich aber endgültig nicht mehr vorbeigekommen.

Von Aurelias Schreibstil bin ich ja ein Fan. Dieser ist locker, leicht, man fühlt sich schnell wohl und die Zeit fliegt nur so dahin. Auch bei diesem Buch war dies wieder der Fall. Allein der Prolog hat mich schon gekriegt und ich war von der Idee und erst recht von der Umsetzung komplett begeistert. In die folgende Geschichte konnte ich auch sofort eintauchen. Mir hat auch die Atmosphäre sehr gut gefallen, ich bin allgemein ein Fan von „besonderen Schulen“.

Allerdings gab es dann im zweiten Viertel ein paar Kleinigkeiten, die mich gestört haben. Emilia ist mir im Großen und Ganzen sympathisch, aber manchmal hat sie mir alles zu schnell hingenommen und akzeptiert und vieles ging mir dadurch auch zu schnell. Es waren Sprünge dabei, denen die nötige Tiefe gefehlt hat. Manchmal war sie mir dadurch etwas zu nervig und vor allem zu naiv. Sie hat oft ganz wenig hinterfragt, was ich nicht nachvollziehen konnte. Auch was das Liebesdreieck anging, war ich stellenweise etwas genervt, wobei es hier einige überraschende Wendungen gibt im Laufe der Geschichte.

Damit wären wir nämlich bei den Entwicklungen. Sowohl Emilias persönliche, wie auch die der Geschichte hat mir total gut gefallen. Gerade das letzte Drittel des Buches hat mich komplett abgeholt, die Ereignisse haben sich überschlagen und ich war schlichtweg begeistert. Zudem muss ich noch erwähnen, dass es mir vor allem Finn total angetan hat. Die Autorin hat es geschafft viele tolle Charaktere einzubauen und bei den meisten hat man lange Zeit keine Ahnung, auf welcher Seite sie stehen. Ich wusste nie wirklich, wem kann man trauen, wer sagt jetzt eigentlich die Wahrheit?

Fazit: Wolfsmal ist ein toller Auftakt, der mit vielen unvorhersehbaren Wendungen punkten kann. Die Autorin hat mich oft an der Nase herumgeführt und dafür gesorgt, dass ich das Buch spätestens ab der Hälfte vor Spannung kaum noch aus der Hand legen konnte. Der Bezug zur Mythologie ist absolut gelungen und ich liebe es, wie dies hier mit der kompletten Geschichte verknüpft wurde. Auch wenn es einige kleine Kritikpunkte gab, so hat mich doch vor allem das letzte Drittel so überzeugt, dass ich gute 4,5 Sterne vergeben muss. Das Ende ist ganz typisch Aurelia, man freut sich einfach riesig auf den zweiten Band.




Montag, 11. September 2017

Rezension Demons Blood

Rezension zu „Demons Blood“ von Nala Layden



Verlag: Written Dreams
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 06.06.2017
Seiten: 327
Print: 12,99 €
Ebook: 3,99 € oder via Kindle Unlimited
Reihe: nein



Inhalt


Eigentlich hatte Lavina sich auf ein ruhiges Praktikum in einer Strafrechtskanzlei eingestellt. Doch schnell muss sie feststellen, dass an den Anwälten nichts normal zu sein scheint. 
Während sie mit dem charmanten Derek an einer grausamen Mordserie arbeitet, merkt Lavina immer mehr, dass auch er etwas zu verbergen hat. Als sie dann hinter das Geheimnis der mysteriösen Anwälte kommt, ist sie längst ins Visier der Feinde geraten. 
Trotz allem kommen Derek und Lavina sich immer näher. Doch wer mit Feuer spielt, kann sich schnell verbrennen …


Meine Meinung


Aufgrund mehrfacher Empfehlung bin ich auf dieses Buch gestoßen. Das Cover allein wäre mir nicht sofort ins Auge gestochen, aber der Klappentext hat mich gleich neugierig gemacht.

Der Schreibstil ist wirklich absolut einnehmend. Einmal angefangen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch gelesen. Die lebenslustige, fröhliche Lavina war mir aber auch auf Anhieb sympathisch. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und mochte ihre selbstbewusste, eigenständige Art sehr gerne. Ihre beste Freundin, Julia, ist ihr Anker, loyal und in jeder Lebenslage an ihrer Seite, das wurde nachvollziehbar und toll dargestellt. Kommen wir zu den Anwälten. Da gab es schon den einen oder anderen Moment, in dem ich gerne mit ihr getauscht hätte. Wer würde nicht gerne bei Männern ein Praktikum absolvieren, die man nebenbei noch anschmachten kann. Vor allem Derek bin ich total verfallen. Er wirkt stark, geheimnisvoll und mit seiner charmanten Art schafft er es bestimmt auch andere Leser um den kleinen Finger zu wickeln. Es gibt noch viele weitere tolle Charaktere in diesem Buch, die zu nennen aber den Rahmen sprengen würde. Die Autorin hat mit ihren Figuren aber eine wundervolle Umgebung zum Wohlfühlen geschaffen.

Allgemein mag ich Geschichten über Dämonen sehr gerne und gerade die Zusammensetzung hier, mit den Wächtern, hat mir unwahrscheinlich gut gefallen. Damit wurde perfekt die Realität mit der Fiktion verwoben, auf ganz klassische Art und Weise. Es wird aber auch wirklich alles geboten in diesem Buch: Emotionen, Spannung, Action, wie auch Liebe und ein wenig Erotik. Zudem war nicht alles vorhersehbar, es gab so einige Überraschungen, die man nicht erwartet hätte.

Fazit: Demons Blood ist eine klassische, aber fantastische Dämonen-Fantasy, mit einer starken sympathischen Protagonistin. Beim Lesen ist die Zeit geradezu verflogen, und am Ende habe ich mir gewünscht, es würde noch weitergehen. Das Buch ist zwar ein Einzelband und aktuell ist auch keine Fortsetzung in Planung, aber die Geschichte würde definitiv genügend Material für Folgebände bieten. Ich persönlich hoffe jedenfalls sehr darauf, denn ich würde mich riesig freuen, noch mal zu meinen liebgewonnenen Charakteren zurückkehren zu dürfen.



Freitag, 8. September 2017

Fact Friday / Übersetzungen - Auf welcher Sprache lese ich


Was ist der Fact Friday?

Eine Aktion von Pandarette´s Wonderwelt


Jeden Freitag findet diese Aktion statt. Hierbei nennt ihr zum jeweiligen Thema eure Fakten rund um eure Person. Diese Aktion soll helfen, damit ihr mich etwas besser kennenlernen könnt und mehr über meine Person erfahrt. (Falls ihr das überhaupt möchtet). 

Jeder darf teilnehmen! Ihr müsst nur zum jeweiligen Thema eure Fakten nennen!


Heutiges Thema: Übersetzungen / Auf welcher Sprache lese ich


- Ich lese auf deutsch und englisch

- mein erstes englisches Buch war "A Time to Kill" von John Grisham und das ist perfekt für Anfänger

- mittlerweile lese ich englische Bücher ganz flüssig

- dadurch habe ich über die Jahre hinweg allgemein meine englische Sprache verbessert

- ich würde auch gerne auf spanisch lesen und vor allem auch spanisch sprechen

- häufig sind die Bücher in ihrer originalen Sprache deutlich besser, manchmal machen Übersetzer sogar "Fehler", die man absolut nicht nachvollziehen kann

- ich versuche regelmäßig englische Bücher zu lesen, was in letzter Zeit etwas untergegangen ist




Rezension "Die Magie der Lüge"

Rezension zu „Die Magie der Lüge“ von Nicole Gozdek



Verlag: Piper
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 01.09.2017
Seiten: 336
Print: 16,00 €
Ebook: 12,99 €
Reihe: ja Band 2



Inhalt


Anderta Passario führt ein Doppelleben. Tagsüber ist sie eine harmlose Wahrsagerin, nachts eine gerissene Diebin. Sie ist glücklich. Doch eines Tages verändert ein Zauber die Wirklichkeit und Anderta scheint die Einzige zu sein, die sich an ihre Vergangenheit erinnert. War ihr ganzes Leben nur eine Lüge? Anderta ist wild entschlossen, ihr altes Leben mit allen Mitteln von dem schuldigen Magier zurückzufordern: Tirasan Passario. Dieser ahnt zwar nichts von Andertas Plänen, aber auch ihn schmerzt der Verlust seiner Vergangenheit. Gerade die Beziehung zu seinem Freund Rustan ist komplizierter denn je, denn Tirasan weiß genau, was dieser heimlich für ihn empfindet – nur hat Rustan sein Liebesgeständnis von einst vergessen. Dabei war Tir ihm noch eine Antwort schuldig! Doch sowohl Anderta als auch Tirasan müssen feststellen, dass es nichts bringt, der Vergangenheit nachzutrauern, wenn man die Gefahren der Gegenwart nicht erkennt.


Meine Meinung


Nach einem mehr als überzeugenden Band 1, habe ich mich riesig auf den zweiten Teil gefreut. Das Cover gefällt mir wieder unheimlich gut und es passt auch hervorragend zu seinem Vorgänger.

Nicole hat einen lockeren, leichten Schreibstil, der es mir einfach gemacht hat wieder in die Geschichte einzutauchen. Man lernt diese fantastische, einzigartige Welt von einer anderen Seite kennen und es war sehr interessant, wie sich alles wendet und die einzelnen Charaktere und Abenteuer zusammenlaufen. Ich muss gestehen, dass ich doch zwischendurch etwas verwundert war und mich gefragt habe, ab wann Tirasan ins Spiel kommt. Diese Vorgeschichte hätte für mich etwas kürzer gehalten werden können, aber der Übergang war trotz allem super gelungen und ich war vom weiteren Verlauf total gefesselt. Und es war auch zu keiner Zeit langweilig.

Anderta war mir am Anfang etwas suspekt, aber im Laufe des Buches ist sie mir immer sympathischer geworden. Sanjan dagegen hat mein Herz im Sturm erobert. Es sind so einige neue tolle Figuren dabei, aber auch auf alte Bekannte habe ich mich riesig gefreut.

Das Abenteuer führt wieder durch eine faszinierende Welt, in der es so viel zu sehen gibt und genau das ist der Autorin super gelungen, es kam mir wirklich vor, als wäre ich selbst dabei. Sie hat es auch wieder geschafft, mich zu überraschen und es war bei Weitem nicht alles vorhersehbar.

Fazit: Diese Fortsetzung konnte mich wieder super unterhalten. Auch wenn sie meiner Meinung nach nicht komplett an den ersten Band heranreicht, so war es doch erneut ein magisches lesenswertes Abenteuer, das von mir trotz der winzigen Kritik verdiente 5 Sterne bekommt. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und das spricht für sich! Absolutes Must-Read!


Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!


Donnerstag, 7. September 2017

Rezension zu Shadowcross 3

Rezension zu „Shadowcross: Katzen“ von Lillith Korn



Verlag: SP
Genre: Dark Fantasy
Erscheinungsdatum: 31.07.2017
Seiten: 60
Print: 3,59 €
Ebook: 0,99 €
Reihe: Staffel 1, Band 3 / monatliche Serie, kann auch direkt bei der Autorin abonniert werden



Inhalt


Die Katze setzte sich und ihr Schwanz zuckte aufgeregt hin und her. Dann öffnete sie ihr Maul …

Rileys Mum scheint es immer schlechter zu gehen und dann kracht es auch noch zwischen ihm und Madison. Selbst Zac kann sein Verhalten nicht mehr verstehen. Zu allem Überfluss schickt sein Dad ihn allein nach Shadowcross, um einen Riss zu reparieren.
Riley bereitet sich auf alles vor: Menschenfresser, Doppelgänger … Doch ihn erwartet etwas, mit dem er im Traum nicht gerechnet hätte.


Meine Meinung


Das Cover ist wieder ein wahrer Hingucker und von der Serie selbst, war ich ja vom ersten Moment an begeistert.

Mit Katzen hat die Autorin meiner Meinung nach noch einen drauf gelegt und ich freue mich wie jedes Mal riesig auf den nächsten Monat, wenn es weitergeht. Obwohl die jeweiligen Bücher nur an die 60 Seiten umfassen, bin ich emotional immer voll dabei und kann mit Riley mitfühlen und mitfiebern. Es ist wie ein großes Abenteuer, das in Etappen erzählt wird und für mich vergleichbar mit einer süchtig-machenden Fernsehserie, der man auch immer wieder entgegenfiebert.

Lillith schafft es perfekt die Realität mit der Parallelwelt zu vermischen und ich liebe ShadowCross einfach. Dieser düstere, geniale Ort hat mich komplett verzaubert und ich werde jedes Mal aufs Neue überrascht.

Fazit: Diese Serie macht absolut süchtig. Spannung, Action, tolle Wendungen, man kann immer wieder miträtseln und freut sich jedes Mal auf die Fortsetzung im nächsten Monat.





Rezension "Das Reich der sieben Höfe"

Rezension zu „Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen“ von Sarah J. Maas



Verlag: dtv
Genre: High Fantasy
Erscheinungsdatum: 10.02.2017
Seiten: 480
Print: 18,95 €
Ebook: 14,99 €
Reihe: ja Band 1 / Trilogie




Inhalt


Als die Jägerin Feyre einen Wolf tötet, erscheint eine wilde Kreatur und fordert Wiedergutmachung. Feyre muss ihr in das verborgene Land Prythian folgen und erkennt, dass sie nicht von einem Tier, sondern von Tamlin, einem todbringenden Fae, entführt wurde. Doch aus dem kalten Hass der Jägerin wird bald lodernde Leidenschaft. Als Tamlins Leben von der grausamen Amarantha bedroht wird, steigt Feyre hinab in das Reich der dunklen Herrscherin. Nur wenn ihre Liebe zu Tamlin stark genug ist, kann sie hier unten überleben.


Meine Meinung


Nach zahlreichen Empfehlungen und vielen begeisterten Lesern musste ich mir unbedingt selbst ein Bild von der Geschichte machen. Das Cover ist ein absoluter Traum. Ich habe mich sofort verliebt und mir war klar, dass es unbedingt in mein Regal einziehen muss.

Der Schreibstil der Autorin hat mich bereits nach wenigen Seiten absolut begeistert. Er ist locker, leicht, angenehm und wundervoll bildhaft, sodass man sich alles hervorragend vorstellen konnte. Feyre war mir direkt sympathisch. Ich empfand Mitleid mit ihr und ihrer Situation und die Undankbarkeit ihrer Familie hat mich am Anfang erst mal schockiert. Im Laufe der Geschichte gibt es aber viele überraschende Entwicklungen, die meine Ansichten so manches Mal auf den Kopf gestellt haben.

Die Grundidee hat mir total gut gefallen. Obwohl vieles nicht komplett neu ist, so war doch die Umsetzung mit den Fae hier auf einzigartige Weise fesselnd und hat mich nicht mehr losgelassen. Im zweiten Viertel des Buches ist eine längere Passage dabei, in der vielleicht noch einen Tick mehr hätte passieren können, aber es wurde zu keiner Zeit langweilig und ich kann die Liebe zu diesem Buch bzw. zu dieser Reihe sehr gut nachvollziehen, konnte sie mich doch auch für sich gewinnen.

Die Autorin hat außerdem die Gabe, Charaktere so darzustellen, dass man nie genau weiß, woran man bei ihnen ist. Gerade die Fae Tamlin, Lucien und Rhys haben es mir stellenweise nicht leicht gemacht. Es entstand bei mir eine totale Hassliebe, ich habe sie oft angeschmachtet, dann wieder komplett verachtet und oft gezweifelt.

Fazit: Das Buch ist der Auftakt zu einer wundervollen High Fantasy-Geschichte, die einem nachhaltig im Gedächtnis bleibt. Man fiebert mit Feyre mit, hofft, liebt, lacht und trauert mit ihr. Es gab einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte und ich musste mir einfach gleich den zweiten Band besorgen. Für Fantasy-Fans ist das Buch also ein absolutes Must-Have und man sollte es sich nicht entgehen lassen.


HIGHLIGHT


Donnerstag, 31. August 2017

Think About Thursday / Selfpublisher



Thema: Selfpublisher
Lest ihr auch solche Bücher oder eher nicht?
Wenn nein, warum nicht? Wie sind eure Erfahrungen?

Seit Jahren bin ich schon bei Kindle Unlimited dabei und ehrlich gesagt, als ich dieses Abo damals abgeschlossen habe, wusste ich noch nicht mal, was Selfpublisher sind! Denn diese Autoren, die ohne Verlag veröffentlichen, sind bei diesem Kindle Abonnement überwiegend im Angebot. 

Da ich mich nicht damit beschäftigt habe, ob ich Verlags-Bücher lese oder nicht, ging ich schon damals ganz ohne negative Gedanken an die angebotenen Geschichten heran. Heute kann ich nur sagen, dass alle, die sich weigern, auch diese Bücher zu lesen, in der Tat so Einiges verpassen. 

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es viele Selfpublisher-Werke gibt, die weit besser sind, als so manches Verlags-Buch. Man sollte sich zudem vor Augen führen, dass nicht alle Autoren versuchen, ihr Werk an Verlage zu bringen, manche wollen es tatsächlich alleine machen. Und es gab außerdem auch schon so einige Bücher von großen Autoren, die erst mal (teilweise sogar öfter) von Verlagen abgelehnt wurden. 

Natürlich gibt es auch schwarze Schafe, aber die gibt es im Verlags-Bereich auch! Man sollte einfach nach Cover/Klappentext etc. entscheiden, ohne auf den Verlag zu achten. Wenn mich ein Buch anspricht, lese ich es, ganz egal wie es erschienen ist.


Thema nächste Woche: Was wollt/könnt ihr in Büchern nicht mehr lesen? Was kam schon zu oft und/oder nervt euch?


Mittwoch, 30. August 2017

Rezension zu Death Call

Rezension zu „Death Call – Er bringt den Tod“ von Chris Carter



Verlag: Ullstein
Genre: Thriller
Erscheinungsdatum: 11.08.2017
Seiten: 416
Print: 10,99 €
Ebook: 9,99 €
Reihe: ja / Band 8, können aber auch unabhängig voneinander gelesen werden



Inhalt


Tanya Kaitlin freut sich auf einen entspannten Abend. Plötzlich klingelt ihr Handy, ein Videoanruf von ihrer besten Freundin. Tanya nimmt den Anruf an und der Alptraum beginnt: Ihre Freundin ist gefesselt und geknebelt. Tanya hat eine Chance, die Freundin zu retten, hört sie von einer tiefen, unheimlichen Stimme. Sie muss nur zwei Fragen richtig beantworten. Sie scheitert - und ihre Freundin wird vor ihren Augen brutal ermordet.
Profiler Robert Hunter und sein Partner Garcia haben einen neuen Fall: ein Serienmörder, der seinen Opfern in den sozialen Medien auflauert. Er studiert ihre Fehler und nutzt sie für sein perfides Spiel. Und das hat gerade erst begonnen ...


Meine Meinung


Schon lange wollte ich unbedingt ein Buch von Chris Carter lesen. Bei seinem neuesten Werk konnte ich nun nicht mehr länger widerstehen. Mir wurde zwar mehrfach davon abgeraten bzw. angeraten erst einmal alle anderen Bände zu lesen, aber jetzt im Nachhinein muss ich sagen, dass ich zu keiner Zeit das Gefühl hatte, ich hätte etwas verpasst. Ich werde mich zwar nun auch seinen anderen Bänden widmen und nach Möglichkeit auch beim ersten Teil beginnen, aber man kann dieses Buch durchaus auch dann lesen, wenn man bisher nichts von Chris kennt.

Es geht direkt auf den ersten Seiten richtig zur Sache. Dieser Autor „quatscht“ nicht lange, sondern kommt gleich zum Punkt. Deswegen war es auch sofort unglaublich spannend und es viel mir schwer die Geschichte aus der Hand zu legen. Man hat hier eine perfekte Mischung aus sympathischem und genialem Ermittler-Duo in Verbindung mit einigen Passagen, die brutal und detailliert beschrieben werden. Die Erzählweise findet aus unterschiedlichen Sichten statt, sodass man in der Tat live dabei ist. Ich gehöre nicht zu den Zartbesaiteten in diesem Genre, aber bei einigen Szenen musste ich schlucken und es lief mir eiskalt den Rücken hinunter.

Hunter und Garcia sind wirklich toll. Sie sind perfekt eingespielt und es macht Spaß, sie beim Ermitteln zu verfolgen. Besonders Hunter ist einfach absolut genial. Der Autor hat ihn wirklich glaubhaft als Genie dargestellt und es gibt ganz viele Wendungen, die mich unheimlich fasziniert und überrascht haben. Beim Lesen hab ich mir immer wieder gedacht, da muss man erst mal selbst drauf kommen und man muss schon selbst einiges Können an den Tag legen, um die Leser so hinters Licht zu führen.

Zugleich baut der Autor in der Geschichte immer wieder kleinere Momente ein, die einige Charaktere auch von der privaten persönlichen Seite zeigen und das ohne Langeweile aufkommen zu lassen. Das wurde mit der perfekten Dosis geschafft, genau richtig, um einige der Figuren näher kennenzulernen und ins Herz zu schließen.

Was mir hier in diesem Buch auch besonders gut gefallen hat, ist die unterschwellige Kritik, dass wir oftmals viel zu öffentlich mit unseren Daten und unserem Privatleben im Internet umgehen. Gerade auf Facebook teilen wir sorglos Dinge über uns mit und nehmen Stellungen, ohne sich darüber wirklich bewusst zu sein bzw. darüber nachzudenken, dass oftmals wirklich jeder Beliebige das Geschriebene mitlesen kann. Dies ist in der Geschichte deutlich herauszulesen und wurde hervorragend in die Story miteingebaut und toll umgesetzt.

Fazit: Death Call ist ein hervorragender, spannungsgeladener Thriller und auch einer der besten, die ich je gelesen habe. Ich wollte immer weiter lesen, wollte dauernd wissen, wie es weitergeht, genauso muss es sein. Es war von Anfang an perfekt, keine Längen, es ging direkt los und man war mitten im Geschehen. In den nächsten Monaten gilt für mich, unbedingt die anderen Werke von diesem Autor zu lesen und auch dieses Buch kann ich nur jedem empfehlen. Wer Thriller mag, wird diesen hier lieben. Der Schreibstil ist gigantisch und verschafft tolle Lesestunden und definitiv Lust auf mehr von Chris Carter.


HIGHLIGHT