Freitag, 24. Februar 2017

Rezension zu "Forbidden Touch - Neun Seelen" von Kerstin Ruhkieck



Verlag: Impress
Genre: Dystopie
Erscheinungsdatum: 06.10.2016
Seiten: 408
Ebook: 3,99 Euro
Reihe: ja / Band 3 (Trilogie)


https://www.carlsen.de/epub/forbidden-touch-3-neun-seelen/67023

https://www.carlsen.de/urheber/kerstin-ruhkieck/66930

Inhalt


Auch wenn sie in einem System aufgewachsen ist, in dem die drei Ligen der Schönheit über den Wert eines Menschen entscheiden, glaubt Leilani fest an die Gleichheit aller menschlichen Seelen. Sie würde jederzeit ihr Leben riskieren, um eine weitere Person zu retten und auf die Insel der Ausgestoßenen zu bringen. Für sie steckt in jedem Menschen etwas Gutes. Sogar in Camp van Pinz, dem einstigen Designer aus Liga 1, der nach einem überlebten Brandanschlag nichts mehr zu empfinden scheint als Rachsucht und Hass. Zusammen mit ihm und den anderen Verbündeten setzen sie alles daran, um dem alleinigen Herrscher über AurA Eupa ein für alle Mal ein Ende zu setzen…

Meine Meinung


Diese Reihe konnte mich wirklich von Anfang bis Ende fesseln. Auch das Finale hat meine Erwartungen erfüllt und die Zeit ist wieder nur so verflogen beim Lesen.

Dieses Mal werden die Charaktere wieder mehr im Einzelnen dargestellt und gerade Novalee hat eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht. Nachdem sie mir im zweiten Teil zunehmend unsympathischer wurde, ist sie mir dieses Mal richtig ans Herz gewachsen und ich habe richtig mit ihr mit gefiebert. Auch Leilani mochte ich gerne und konnte mich in sie richtig gut hinein versetzen. Bei Camp waren meine Gefühle zwiespältig, auf der einen Seite hat er mir wahnsinnig leid getan, aber auf der anderen Seite war er mir einfach zu unberechenbar. Meine Lieblinge Asher und Crish haben mich wieder einmal verzaubert und ich habe mit ihnen gelacht, gehofft und geweint. Bradian Muerfie ist absolut wahnsinnig, aber nichts im Vergleich zu Aleena Runa. Wie ich sie gehasst habe, dieser Charakter ist in seiner Widerwärtigkeit absolut gelungen.

Der letzte Band viele Überraschungen mit sich gebracht. Es gab Wendungen, die mich entsetzt haben, ich war schockiert und am Ende mein Herz gebrochen. Es gab Momente, in denen ich mich gefragt habe, wie kann die Autorin das nur machen? Aber eigentlich macht es diese Geschichte gerade so perfekt und einzigartig, dass eben am Ende nicht komplett alles super und Friede, Freude, Eierkuchen ist. Meine Emotionen sind übergeflutet, ich habe bittere Tränen geweint und an manchen Stellen mich unglaublich gefreut. Das meiste war tatsächlich unerwartet und ich hätte mit vielem nicht gerechnet.

Fazit: Neun Sekunden ist ein grandioses Finale. Es ist überwältigend und emotional. Auch abschließend kann ich sagen, dass diese Dystopie zu meinen Jahreshighlights gehören wird.




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