Mittwoch, 1. Februar 2017

Rezension zu "Kellerspiele" von Simone Trojahn



Titel: Kellerspiele
Autorin: Simone Trojahn
Genre: Psychothriller
Erscheinungsdatum: 10.09.2015
Seiten: 370
Print: 12,84 Euro
Ebook: 2,99 Euro
ISBN: 978-1517235161

Hier geht's zum Buch:


https://www.amazon.de/Kellerspiele-Hardcore-Psychothriller-Simone-Trojahn-ebook/dp/B014OC3FHO

Infos zur Autorin:


https://m.facebook.com/simonetrojahn/

Kurzbeschreibung


Karl ist entsetzt und verzweifelt, als sein Bruder anfängt, den Keller umzubauen, um dort eine Frau gefangen zu halten.
Hilflos muss er schon bald darauf die Qualen der entführten Laura mit ansehen.
Die psychische Abhängigkeit von seinem älteren Bruder ist zu stark, um etwas dagegen zu unternehmen.
Noch schlimmer wird seine Verzweiflung und innere Zerrissenheit, als ihm allmählich bewusst wird, dass Mitleid bei weitem nicht die einzige Emotion ist, die das Leid des gepeinigten Mädchens bei ihm auslöst...

Meine Meinung


Auf dieses Buch bin ich durch Kindle Unlimited aufmerksam geworden. Auch die guten Bewertungen und der Klappentext haben mich neugierig gemacht.

Der Schreibstil ist angenehm und leicht verständlich und bereits nach wenigen Seiten ist klar, dass man es hier mit schwer gestörten Persönlichkeiten zu tun hat. Für Karl habe ich anfangs noch Mitleid empfunden, vor allem wird glaubhaft dargestellt, dass er wirklich absolut davon überzeugt ist, keine andere Wahl zu haben. Sein Bruder dagegen ist der Teufel in Person, absolut gewissenlos und unbarmherzig.

Bei diesem Buch wird wirklich nichts ausgelassen. Gewaltszenen, Missbrauch und Vergewaltigungen werden in aller Deutlichkeit beschrieben und man hat kaum Zeit zum Durchatmen. Bei diesem Buch kommt keine Langeweile auf, eine Grausamkeit jagt die nächste und man bewegt sich immer zwischen Mitleid, Entsetzen und Hass.

Die Spannung lässt einen die Geschichte nur schwer aus der Hand legen und auch der Schmerz und die Angst waren allzeit deutlich zu spüren. Kellerspiele ist bestimmt nicht jedermanns Sache und wirklich nur für „Fans“ von Hardcore Thrillern zu empfehlen.

Fazit: Festa- und Hardore-Thriller-Fans sind bei diesem Buch auf jeden Fall gut bedient. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz, denn trotz aller Grausamkeiten, ist die Story gut ausgebaut und die Charaktere sind erschreckend, aber gut durchdacht.



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