Montag, 20. Februar 2017


 Rezension zu "Spark - Die Elite 1" Von Vivien Summer




Verlag: Impress
Genre: Dystopie
Seiten: 340
Erscheinungsdatum: 02.02.2017
nur als Ebook: 3,99 Euro
Reihe: ja / Band 1


https://www.carlsen.de/epub/spark-die-elite-1/86351



https://www.carlsen.de/urheber/vivien-summer/85964


Inhalt


Kurz vor ihrer Volljährigkeit stellt sich heraus, dass Malia zu den Glücklichen der Gesellschaft gehört – den Menschen, denen eine außerordentliche Gabe zuteilgeworden ist. Von einem Tag auf den anderen zählt sie zur High Society des Landes: der ELITE. Aber für die verschlossene, immerzu unsichtbar bleibende Malia geht damit ein Albtraum in Erfüllung. Nicht nur richten sich plötzlich sämtliche Augen der Nation auf sie, auch muss sie sich als Trägerin eines übernatürlichen Elements ausgerechnet von dem bislang unerreichbaren High Society Boy Christopher Collins ausbilden lassen. Dem Jungen, in den sie seit Jahren heimlich verliebt ist und in dessen Augen das gleiche Feuer lodert wie in ihren…


Meine Meinung


Das Buch hat mich gleich angesprochen, da ich ein großer Fan von Dystopien bin. Auch das mystische Cover passt dazu und hat bei mir sofort Neugierde geweckt.

Mir ist es gelungen, sehr schnell in die Geschichte einzutauchen. Der Schreibstil ist leicht verständlich und angenehm und auch die Beschreibungen sind toll umgesetzt. Die Grundidee hat mich schnell in seinen Bann gezogen, auch wenn vieles davon nicht mehr „neu“ war. ABER: Die Charaktere sind mir mit zu vielen Klischees behaftet und haben leider den Lesefluss etwas gestört und auch gebremst. Was sehr schade ist, denn wie gesagt, eigentlich wäre die Story an sich total prima. Vor allem Malia ist mir häufig tierisch auf die Nerven gegangen. Schüchternheit kann ich ja oftmals echt nachvollziehen, aber hier war es einfach zu überzogen bzw. einfach zu viel. Man hatte das Gefühl sie ist zu nichts, wirklich absolut gar nichts in der Lage ohne sofort rot anzulaufen, zu stottern oder leise in Richtung Boden zu murmeln. Vor allem fand leider im Laufe der Geschichte keine Steigerung statt, dass man hätte sagen können, sie taut langsam auf, im Gegenteil, manchmal hatte ich das Gefühl es wird eher schlimmer. Chris ist der typische Bad Boy, der ach so gefährlich ist und nicht gut für Malia ist, nach eigener Aussage natürlich. Bis auf dieses typische Klischee, konnte er mir allerdings wenigstens hin und wieder ein Schmunzeln entlocken.

Das hört sich jetzt sehr negativ an, aber es gab auch ein paar Personen, die ich in ihrer Darstellung toll fand, wie z. B. Kay und Sara. Vor allem Sara ist im Laufe der Geschichte nicht unbedingt immer sympathisch, aber sie kam glaubhaft rüber und die Autorin konnte mich mit diesen beiden Figuren teilweise überraschen. Bei Kay weiß ich noch nicht so recht was ich von ihrer Art halten soll, ich finde sie interessant, aber ich kann sie noch nicht vollständig greifen.

Insgesamt gab es einige tolle Wendungen, die Spannung aufkommen haben lassen und mit denen ich nicht so gerechnet hätte, manches war aber auch von Anfang an vorhersehbar. Beschreibungen waren allesamt sehr gelungen und ich konnte mir alles gut vorstellen.

Fazit: Spark ist der Auftakt einer vielversprechenden Dystopie, die auf jeden Fall Potenzial hat. Malia hat zwar mein Lese-Erlebnis teilweise negativ beeinflusst, aber trotzdem freue ich mich auf die Fortsetzung und bin auf einige Hintergründe sehr gespannt.



Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

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