Montag, 3. April 2017

Rezension zu "Enders" von Lissa Price




Verlag: ivi / Piper
Genre: Dystopie
Erscheinungsdatum: 14.05.2013
Seiten: 352
Print: 9,99 €
Ebook: 8,99 €
Reihe: ja / Band 2 (Dilogie)




Inhalt


Die 16-jährige Callie lebt in einer Welt, in der eine unheimliche Katastrophe alle getötet hat, die nicht schnell genug geimpft werden konnten – nur sehr junge und sehr alte Menschen haben überlebt. Während die Alten ihren Reichtum seitdem stetig mehren, verfallen die Jungen einer anscheinend ausweglosen Armut. Die einzige Möglichkeit für die jugendlichen Starters, an Geld zu kommen, war bislang die Body Bank. Dort konnten sie ihre Körper an alte Menschen vermieten, um so ihr Überleben zu sichern. Callie ist es gelungen, die Machenschaften des skrupellosen
Instituts zu stoppen. Doch nun sieht sie sich einer viel größeren Gefahr gegenüber: Der Old Man, der mysteriöse Leiter der Body Bank, ist entkommen und trachtet Callie nach dem Leben. In einer erbarmungslosen Jagd wird ihr klar, dass das Geheimnis des Old Man dunkler ist, als sie es jemals erahnen konnte. Denn der Schlüssel dazu liegt in ihrer eigenen Vergangenheit verborgen.


Meine Meinung


Der zweite und finale Band setzt unmittelbar am Ende von Startes an. Die beiden Cover passen perfekt zusammen und obwohl sie so schlicht sind, fallen sie direkt ins Auge!

Es geht wirklich gleich turbulent weiter und Callie geratet abermals zwischen die Fronten. Die Spannung ist ab der ersten Seite vorhanden und hat mich dazu gebracht, das Buch in einem Rutsch zu lesen. Ich konnte es nicht aus der Hand legen.

Es kommen einige neue Charaktere dazu, Michael bekommt eine größere Rolle und entpuppt sich als der loyale beste Freund, der er zeitlebens war. Besonders angetan war ich sofort von Hayden. Ich weiß nicht warum, aber ich fand ihn auf Anhieb interessant und bin ihm verfallen.

Die Autorin hat es auch dieses Mal wieder geschafft mich teilweise komplett zu verwirren. Es haben sich erneut Wendungen ergeben, die mich schockiert haben, die ich nie ein Leben erahnt hätte. Auch das Ende fand ich sehr überraschend, wenn auch logisch und glaubwürdig dargestellt.

Fazit: Mit Enders konnte Lissa Price einen würdigen Abschluss schaffen und ich liebe ihren Schreibstil. Die komplette Geschichte hat mich überrascht, mitgenommen und berührt. Es ist keine eindeutige Liebesgeschichte vorhanden und doch knistert es hier und da. Aber dafür gibt es umso mehr Action und man kommt kaum zum Luft holen! Letztendlich wurden alle meine Fragen beantwortet und gleichzeitig ist noch genug Spielraum vorhanden, um sich die Zukunft selbst auszumalen.


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