Montag, 3. April 2017

Rezension zu "MeeresWeltenSaga - Unter dem ewigen Eis der Arktis" von Valentina Fast




Verlag: Impress
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 02.03.2017
Seiten: 337
Ebook: 3,99 €
Reihe: ja / Band 1


Inhalt


Überall Wasser und kalte Meeresluft. So schön das Land der Mitternachtssonne auch sein mag, so wenig kann sich Adella über den Umzug nach Norwegen freuen. Zu viele Erinnerungen lasten auf den glitzernden Fjorden, zu denen ihre Eltern sie jedes Jahr mitgenommen haben. Nun ist alles, was ihr von ihnen geblieben ist, eine simple Kette mit einer einzigen Perle dran – ein Schmuckstück, das ihr ihre vor kurzem verstorbenen Eltern von einer Unterwasserexpedition mitgebracht haben. Aber die Meereswelt hat die entwendete Perle nicht vergessen. Und so passiert bei einem Ausflug das Unfassbare: Adella wird in die Tiefen des Wassers gezogen und verwandelt sich in eine Meerjungfrau…



Meine Meinung


Als ich das erste Mal von dieser Geschichte hörte, war ich sofort Feuer und Flamme. Ich bin ein großer Fan von Meerwesen und Geschichten rund um dieses Thema und da ich auch schon gute Erfahrungen mit dieser Autorin gesammelt hatte, war für mich klar, das muss ich unbedingt lesen.

Über den Schreibstil kann man eigentlich nur positives sagen. Er ist wie gewohnt, sehr einnehmend und lässt die Seiten dahinfliegen. Allerdings hatte ich dieses Mal beim Lesen die ganze Zeit über das Gefühl, es fehlt was. Adella ist, wenn auch etwas naiv, eigentlich ganz sympathisch. Aber trotzdem habe ich die komplette Geschichte hindurch keinen Zugang zu ihr gefunden. Es fehlte grundsätzlich die Verbundenheit zu den Charakteren und das hat einfach dazu geführt, dass man beim Lesen nichts gefühlt hat. Ich bin ja der Meinung, dass die Protagonisten nicht unbedingt sympathisch sein müssen, aber es müssen einfach Gefühle vermittelt werden, ganz egal ob Hass, Trauer, Freude, etc.

Die Grundidee ist eigentlich ganz gut durchdacht und hat auch großes Potenzial, aber die Umsetzung konnte mich leider einfach nicht überzeugen. Es fehlte mir an Spannung, vieles war zu vorhersehbar und das Hin und Her mit einigen der männlichen Medius hat mich hier auch teilweise eher genervt.

Fazit: Obwohl sich das alles sehr negativ anhört, ist die Geschichte aufgrund des tollen Schreibstils, ganz nett für zwischendurch, ich würde also nicht grundsätzlich davon abraten. Auch wenn ich insgesamt enttäuscht bin von diesem ersten Teil, werde ich die Fortsetzung lesen, denn neugierig bin ich trotzdem und das ist ja nicht das Schlechteste Zeichen.



Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensions-Exemplars!

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