Mittwoch, 19. April 2017

Rezension zu „Paper Prince – Das Verlangen“ von Erin Watt




Verlag: Piper
Genre: Young Adult
Erscheinungsdatum: 03.04.2017
Seiten: 368
Print: 12,99 €
Ebook: 9,99 €
Reihe: ja / Band 2 (Trilogie)

https://www.piper.de/buecher/paper-prince-isbn-978-3-492-06072-1



Inhalt


Seit Ella Harper in die Villa der Royals gezogen ist, steht das Leben dort auf dem Kopf. Durch ihre aufrichtige, liebenswerte Art hat sie so manches Herz erobert – vor allem das von Reed. Zum ersten Mal seit dem Tod seiner Mutter kann der attraktivste der Royal-Söhne echte Gefühle zulassen. Doch wie groß seine Liebe ist, merkt er erst, als es zu spät ist: Nach einem Streit verschwindet Ella spurlos. Und er trägt die Schuld daran. Seine Brüder hassen ihn dafür, doch er hasst sich selbst am meisten. Wird er Ella finden? Und wenn ja, wird er ihr Herz zurückerobern können?



Meine Meinung


Nachdem ich den ersten Teil verschlungen habe, war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung und habe mich auch riesig darauf gefreut. Die Covers sehen sehr schön und edel aus und sind außerdem perfekt aufeinander abgestimmt.

Die Geschichte schließt direkt an den ersten Band an und bereits nach einigen Seiten, war ich wieder komplett in der Welt der Royals gefangen. Ich mag ja Ella eigentlich ganz gerne, da sie eine starke, selbstbewusste Protagonistin ist, die sich nichts gefallen lässt und auch nicht auf den Mund gefallen ist. Allerdings gab es dieses Mal so einige Momente, in denen ich ziemlich genervt von ihr war. Gerade in der ersten Hälfte des Buches, hatte ich ab und zu das Gefühl auf der Stelle zu treten. Zur Mitte hin, nimmt die Geschichte jedoch plötzlich rasant an Fahrt zu und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen.

Während man im ersten Band bei Brooke noch teilweise unsicher war, so wird sie dieses Mal auf jeden Fall zur absoluten Hassfigur. Callum ist mir ja auch zeitweise ein Rätsel, aber dann wieder merkt man, wie sehr doch eigentlich an seiner Familie hängt und dass er alles für sie tun würde. Jordan ist die typische Highschool-Diva, die anderen das Leben zur Hölle macht. Insgesamt wurde es sehr glaubwürdig dargestellt, dass sich viele der reichen Schüler für etwas Besseres halten. Allerdings finde ich es etwas überzogen, wie die Royals an dieser Schule als die „Kings“ hingestellt werden, vor denen alle Achtung und Angst haben, wenn sie geschlossen auftreten. Genauso wie Reed als der unbesiegbare Schläger gilt, was ich auch einen Tick zu übertrieben finde.

Die Royal-Brüder schaffen es auch die Leser um den kleinen Finger zu wickeln und Reed und Easton haben es mir ganz besonders angetan. Es gab so einige Wendungen, die allerdings zum größten Teil vorherzusehen waren. Erst am Ende, konnten mich die Autorinnen nochmal so richtig überraschen und haben mich mit offenem Mund zurückgelassen.

Fazit: Paper Prince konnte mich insgesamt trotz vieler Klischees wieder überzeugen. Ganz besonders gefällt mir einfach, dass Ella ein schlagfertiger Charakter ist und kein kleines Mäuschen, dass ständig beschützt werden muss. Der fiese Cliffhanger lässt mich auch dieses Mal wieder gespannt zurück und ich freue mich riesig auf den finalen Band der Reihe.



Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

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