Mittwoch, 31. Mai 2017


Bookshelf Wednesday





Nicht nur unter den Neuerscheinungen und Neuzugängen befinden sich Schätze. Ab heute werde ich euch mittwochs mal zeigen, was sich in meinen Regalen so alles angesammelt hat. Von älteren Exemplaren und Klassikern, über noch ungelesene Bücher, sind da einige tolle Geschichten dabei, die ich euch nicht vorenthalten möchte. 


Los geht´s heute mit: 


Die Zauberer von Michael Peinkofer


Band 1: Die Zauberer
Band 2: Die Zauberer - Die erste Schlacht
Band 3: Die Zauberer - Das dunkle Feuer




Dabei handelt es sich um ein magisches Abenteuer, dass ich positiv in Erinnerung behalten habe. Teilweise habe ich mich sogar etwas an das Setting von Herr der Ringe erinnert gefühlt.


Eckdaten Band 1

Verlag: Piper
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 01.03.2009
Seiten: 560
Print: 12,00 €
Ebook: 5,99 €



Klappentext Band 1

"Die Zauberer" führt in die Anfänge von Erdwelt, dem magischen Reich, in dem schon die Orks Balbok und Rammar ihre Schlachten schlugen. Elfen, Menschen und Orks steuern auf einen Krieg zu. Doch unter den Elfen gibt es Zauberer, die mit weiser Herrschaft das Land zu einen versuchen. Auf drei ungewöhnlichen Novizen ruht die letzte Hoffnung: auf Alannah, der verführerischen Heldin aus den Ork-Romanen, auf einem Elfen mit dunklem Erbe und einem Menschen, dem der Weg zum Zauberer eigentlich verwehrt ist. In einer Festung im ewigen Eis stoßen die Gefährten auf tödliche Gefahren, auf Verrat, Liebe und Hass. Doch welche Kraft ist stark genug, Erdwelt am Vorabend des vernichtenden Krieges noch zu retten?




Montag, 29. Mai 2017

Rezension zu „Fürsten der Dämonen – Unsterblich (Dämonen-Reihe 1)“ von J. K. Bloom



Verlag: LYX
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 04.12.2014
Seiten: 462
nur als Ebook: 4,99 €
Reihe: ja / Band 1



Inhalt


Leanne war sich immer sicher, ein ganz normaler Teenager zu sein, mit einem relativ langweiligen Leben - auf keinen Fall etwas Besonderes. Doch dann lernt sie den geheimnisvollen Jonathan Paine kennen, der sie gleichermaßen fasziniert und verunsichert. Er nimmt sie mit auf eine abenteuerliche Reise in eine Welt, die jenseits ihrer Vorstellung liegt. Dort kommt Leanne einem Familiengeheimnis auf die Spur, das ihr Leben verändert: Ihre Mutter ist eine Dämonenfürstin, eine Gefährtin Luzifers, und Leanne das Kind einer Liebe, die nicht sein durfte. Leanne muss schmerzlich feststellen, dass nichts, was sie über Familie, Freunde, Himmel und Hölle zu wissen glaubte, den Tatsachen entspricht - und dass sie zwischen die Fronten eines Krieges geraten ist, der schon seit dem Anbeginn der Zeit tobt.


Meine Meinung


Ich habe das Cover gesehen und wusste, das könnte mir gefallen. Ich bin ein Fantasy-Junkie und Bücher über Dämonen gehören da natürlich unbedingt mit auf die Liste.

Der Schreibstil hat mich sofort gekriegt. Ich konnte schnell in die Geschichte eintauchen, alles war super verständlich und auch toll beschrieben. Leanne konnte ich auch richtig gut leiden. Sie wirkt zwar zeitweise etwas naiv, aber sie ist ja auch noch ein Teenager. Ihre sture, kämpferische Art fand ich aber toll. Jonathan ist der perfekte Charakter zum Anschmachten. Düster, wirkt unnahbar, geheimnisvoll und gut aussehend. Die Protagonisten sind allgemein sehr gut ausgearbeitet und auch Elly und Nathan waren mir sehr sympathisch. Bei Daniel ist man sich nicht hundert Prozent sicher, ob man ihm trauen kann. Diesen Zwiespalt hat die Autorin sehr gut vermittelt.

Auch einige Passagen waren dabei, die mich immer wieder zum Lachen gebracht haben. Die Geschichte ist wirklich eine tolle Mischung aus Fantasy, Romance und Action. Zwar hatte ich zu keiner Zeit das Gefühl, es wäre langweilig, aber bis zur Hälfte war es eben auch nicht so, dass ich mit dem Lesen nicht aufhören könnte. Auch die Idee ist nicht neu oder einzigartig, dafür ist die Umsetzung wirklich gelungen und man hat einfach Spaß beim Lesen. Es gibt zudem einige Überraschungen, die ich nicht so erwartet hätte und ich bin froh, dass das offene Ende nicht allzu fies ist.

Fazit: Mit diesem ersten Band wurde der Auftakt für eine spannende dämonische Fantasy-Reihe geschaffen und trotz meiner winzigen Kritik, freue ich mich riesig auf die Fortsetzungen. Der Handlungsverlauf, der Schreibstil und die Charaktere sind allesamt toll und daher kann ich das Buch auch mit einem guten Gewissen weiterempfehlen.


Rezension zu „Liliths Töchter – Adams Söhne“ von Georg Adamah




Verlag: REDRUM BOOKS
Erscheinungsdatum: 06.01.2017
Seiten: 374
Print: 16,04 €
EbooK: zur Zeit kostenlos
Reihe: nein



Inhalt


Georg ist beruflich erfolgreich. Georg ist nicht mehr der Jüngste. Und er trifft immer noch dumme Entscheidungen. Hals über Kopf verlässt er Frau und Kinder, um sich in eine verhängnisvolle Affäre mit der unberechenbaren Susanna zu stürzen. Sie ist seine große Liebe, seine Obsession und schließlich sein Verderben. Als Susanna die von Eifersucht und Machtkämpfen vergiftete Beziehung beendet, verliert George den Boden unter den Füßen. Für Susanna hingegen ist das Ganze ein Spiel. Und es fängt gerade erst an.


Meine Meinung


Der Verlag Redrum gefällt mir total gut mit seinen vielversprechenden Neuerscheinungen im Bereich von einzigartigen und „anderen“ Geschichten. Daher war ich auch sehr neugierig auf dieses Buch.

In die Geschichte konnte ich sehr gut eintauchen. Der Autor hat einen mitreißenden und sehr eigenen (im Positiven) Schreibstil, der mir den Einstieg leicht gemacht hat. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und in die ein oder andere Situation konnte man sich gut hinein fühlen. Mit der Bestimmung des Genres habe ich mich allerdings schwer getan. Das Buch taucht in der Kategorie Thriller auf, aber das ist es für mich leider nicht. Ich würde es einfach mal als Beziehungsdrama bezeichnen. Dieses ist auf jeden Fall ungeschönt, ehrlich, glaubhaft und teils auch mit harten Worten vermittelt worden, aber leider muss ich sagen, dass für mich auch die Spannung zu kurz gekommen ist.

Das Ganze macht es für mich ehrlich gesagt auch etwas schwer dieses Werk zu bewerten, da ich kein allzu großer Fan von reinen Beziehungsdramen bin. In Verbindung mit Horror/Psycho(Thriller) oder auch Fantasy, einfach mit etwas mehr Action, ist eher meins. Hier geht es aber wirklich nur um die persönlichen Verhältnisse von Georg zu Frauen, im Mittelpunkt die Trennung mit Susanna. Es war für mich nett zu lesen, aber leider eben auch nicht mehr.

Fazit: Dieses Buch ist absolut empfehlenswert für Fans von Geschichten mit wahren, ungeschönten und ehrlichen Worten. Wer allerdings nach Adrenalin oder härterem Stoff giert, der ist hier falsch! Besonders gefallen hat mir aber trotzdem der einnehmende Schreibstil, weshalb ich dennoch gute 3 Sterne vergebe. Ich bin mir aber sicher, dass wahre Fans von solchen Büchern hiermit gut bedient und positiv überrascht werden.


Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

Freitag, 26. Mai 2017

Yes or No - Chips oder Schokolade?





Die Idee zu "Yes or No" stammt von der lieben Jacqueline von BookRevolution und ich finde diese eigentlich ganz witzig und schließe mich mal an. 

Ich muss ja gestehen, dass ich zwar schon immer mit Gewichtsproblemen kämpfe, aber diese bei mir nicht von Süßigkeiten kommen, ich bin eher der deftige Typ. ;-) 

Bei mir gibt's außerdem nur Samstag an Schoki oder allgemein ungesundes und da greif ich dann aber natürlich auch mal zu. Ob ich Chips oder Schokolade lieber mag, kann ich aber so allgemein gar nicht sagen, weil es dann doch eher von meiner Stimmung abhängt. 

Aber ganz auf beides verzichten und zu sagen ich esse so etwas nie wieder, weil es ungesund ist, könnte ich nicht und verstehe auch den Sinn dahinter nicht ehrlich gesagt. Wenn man ein gesundes Mittelmaß findet, denke ich, ist das auch nicht ungesund und macht auf Dauer glücklicher. :-) 

Wie ist das bei euch? Was mögt ihr lieber?


Thema für nächstes Woche: 
Sport oder Mord

Mittwoch, 24. Mai 2017

Rezension zu „Die Tür“ von Richard Laymon



Verlag: Heyne Hardcore
Genre: Horror
Erscheinungsdatum: 13.03.2017
Seiten: 256
Print: 9,99 €
Ebook: 8,99 €
Reihe: nein

Inhalt


Tief und düster ragt es in die Nacht empor. Das sogenannte Horrorhaus. Schreckliche Morde sollen dort über die Jahrzehnte geschehen sein. Immer wieder ist die Rede von Bestien, die grausame Massaker in dem Haus angerichtet haben sollen. Doch wer soll solche Schauergeschichten schon ernst nehmen? Dem jungen Mark geht es vor allem darum, Alison zu beeindrucken. Das Mädchen verspricht ihm ein Date, eine Nacht im Horrorhaus. Im Keller des makabren Anwesens will Mark sich seinen Ängsten stellen – ohne zu wissen, dass ihn ein Inferno des Grauens erwartet …


Meine Meinung


Ich bin ein Fan von Richard Laymon und fand vor allem „Der Keller“ richtig gut. Da es sich bei diesem Buch ebenfalls um das Horrorhaus dreht, war ich sehr gespannt auf die Geschichte.

Der Schreibstil ist fesselnd und hat auch gleich stark an seinen Klassiker erinnert. Mir hat die Story sehr gut gefallen, aber leider war es viel zu kurz. Es handelt sich um eine nette Kurzgeschichte, die zwar spannend war, aber ohne Wendungen, Auflösungen oder Überraschungen.

Wobei hier die größte Überraschung für mich in der Tat war, dass es sich wirklich nur um eine Kurzgeschichte handelt. Denn nach der Hälfte des Buches ist sie zu Ende und was folgt ist eine weitere andere Kurzgeschichte, sowie auch einige Leseproben am Schluss des Buches. Man muss dazu sagen, dass dieses Buch insgesamt nur 256 Seiten besitzt.

Lt. Klappentext wird hier aber nur „Die Tür“ beworben, sodass man als Leser eigentlich etwas hinters Licht geführt wird.

Fazit: Die Rückkehr ins Horrorhaus hat Spaß gemacht, war spannend und ganz typisch Laymon mit seinem tollen Schreibstil. Leider meiner Meinung nach vom Verlag falsch beworben, da man hier einen Roman erwartet und keine zwei Kurzgeschichten! Deswegen kann ich leider auch nur 3 Sterne vergeben!


Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

Rezension zu „Cassia & Ky – Die Auswahl“ von Ally Condie



Verlag: Fischer
Genre: Dystopie
Erscheinungsdatum: 28.01.2011
Seiten: 464
Print: 9,99 € (HC nur noch gebraucht)
Ebook: 9,99 €
Reihe: ja / Band 1 der Trilogie



Inhalt


Das System sagt, wen du lieben sollst – aber was sagt dein Herz?

Für die 17-jährige Cassia ist es der wichtigste Tag ihres Lebens: Heute erfährt sie, wen sie mit 21 heiraten wird – wen das System für sie ausgewählt hat. Es könnte jeder Junge aus Oria sein, doch zur großen Überraschung aller wird ihr bester Freund Xander als ihr Partner bekanntgegeben.
Als Cassia sich später auf dem feierlich überreichten Mikrochip Informationen über Xander ansehen will, passiert etwas schier Unmögliches: Es erscheint das Gesicht eines anderen Jungen – das von Ky. Cassia ist schockiert und verängstigt. Das System macht keine Fehler! Und tatsächlich wird ihr von offizieller Seite versichert, dass es sich um ein einmaliges Versehen handelt. Aber Cassia geht Kys Anblick nicht mehr aus dem Kopf. Gibt es doch die Möglichkeit zu wählen?


Meine Meinung


Ich muss gestehen, dass ich sofort wie magisch von den Covers angezogen wurde. Diese haben mich gleich neugierig gemacht und da es sich um eine Dystopie handelt, war mir schnell klar, dass ich die Reihe unbedingt lesen muss.

Die komplette Grundidee finde ich absolut genial. Dieses System als Zukunftsversion ist faszinierend und erschreckend zugleich. Vor allem fand ich es absolut toll vermittelt, man konnte viele Beweggründe tatsächlich nachvollziehen, obwohl sie natürlich falsch sind.

Cassia ist dem System erlegen und wirkt häufig sehr unsicher und ängstlich, aber ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und mochte sie sehr gerne. Man merkt aber deutlich eine Entwicklung ihres Charakters, der am Ende deutlich stärker zu sein scheint und genau dieser Verlauf hat mir hier sehr gut gefallen. Xander war mir auch auf Anhieb sympathisch, wobei er schon eher den Eindruck eines „guten Kumpels“ vermittelt hat. Ky dagegen kam tatsächlich sehr geheimnisvoll und interessant rüber, gleichzeitig aber auch noch einen Tick farblos.

Die Handlung wird nach und nach aufgebaut. Man wird langsam in diese Welt hineingeführt und auch die Spannung wird langsam gesteigert. Ich hatte jetzt nie das Gefühl, dass es langweilig wäre, aber es hat mich auch nicht wirklich umgehauen. Zeitweise hat mir das gewisse Etwas gefehlt, der Tick, der mich einfach so sehr fesselt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Im letzten Drittel ist dies auch passiert, die Wendungen wurden überraschender und mitreißender und die Entwicklung der Geschichte macht absolut Lust auf mehr.

Fazit: Die Auswahl ist der vielversprechende Auftakt einer Dystopie. Der Verlauf des Buches hat mich gefesselt und neugierig gemacht. Es gibt viele Fragen, die offen geblieben sind, aber daher auch umso mehr Lust auf die Fortsetzungen machen.




Dienstag, 23. Mai 2017

Rezension zu „Paper Palace – Die Verführung“ von Erin Watt



Verlag: Piper
Genre: Young Adult
Erscheinungsdatum: 03.04.2017
Seiten: 416
Print: 12,99 €
Ebook: 9,99 €
Reihe: ja / Band 3 der Trilogie



Inhalt


Kaum haben sich Ella und Reed wiedergefunden, werden sie schon wieder getrennt – und Reeds Leben steht auf dem Spiel. Ist er dieses Mal zu weit gegangen? Ist ihm sein aufbrausendes Temperament zum Verhängnis geworden? Ella ist eine Kämpferin. Sie ist bereit, alles zu tun, um Reed zu schützen, und den Royals zur Seite zu stehen. Doch dann wird sie plötzlich von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt. Sie muss feststellen, dass ihr Leben eine einzige Lüge war. Werden die Royals sie am Ende doch ruinieren? Oder kann es ein Happy End für Ella und Reed geben?


Meine Meinung 


Die Covers dieser Reihe sind wirklich allesamt wunderschön. Nachdem ich den Mittelteil von Band 2 teilweise etwas langweilig fand, wurde es zum Ende sehr rasant und der fiese Cliffhanger hat mich dem finalen Band entgegenfiebern lassen.

Der Schreibstil ist auch dieses Mal wieder leicht zu verstehen gewesen und war sehr angenehm. Allerdings ist die Story insgesamt doch eher nur mittelmäßig. Stellenweise war ich gelangweilt und auch genervt. Ella mochte ich eigentlich sehr gerne, aufgrund ihrer frechen, schlagfertigen Art, doch wo ist diese Person geblieben? Davon habe hier nicht mehr viel gespürt, mir kam sie oft sogar sehr unsicher und plötzlich „mädchenhafter“ vor. Easton ist in diesem finalen Teil nur noch sehr wenig mit von der Partie, was ich auch sehr schade fand, in dieser Hinsicht hätte ich mir etwas mehr Interaktion gewünscht. Es dreht sich alles hauptsächlich um Reed, was an sich erst mal nicht schlimm ist, bisher war ich ihm auch total verfallen, muss aber gestehen, dass sich sogar das in diesem Band gewendet hat. Auch er ist mir mit seiner Art häufig richtig auf die Nerven gegangen und dass er immer sofort alles mit Handgreiflichkeiten lösen möchte, fand ich dieses Mal nur noch ätzend. Steve, der Ende Teil 2 aufgetaucht ist, war mir sofort unsympathisch, wurde aber zumindest gut vermittelt.

Ich habe das Buch viel zu oft weggelegt und was anderes weitergelesen, was ja nicht unbedingt ein gutes Zeichen ist. Die Spannung hat einfach sehr gelitten, dadurch, dass man in bestimmen Aspekten auf der Stelle getreten ist und man das Gefühl hatte, man liest und liest, aber die Story geht einfach nicht voran. Erst zum Ende hin konnte mich die Handlung wieder mehr fesseln, wobei ich gestehen muss, dass die Auflösung für mich nicht überraschend war. Ich habe von einigen gelesen, die hier ziemlich geschockt waren, aber ich hatte ehrlich mit sowas in der Art gerechnet.

Fazit: Diese Reihe war von Anfang an sehr vielversprechend, doch leider ist von meiner Begeisterung für den ersten Band, nicht viel übrig geblieben. Das Finale konnte mich nicht überzeugen, hat mich eher enttäuscht und hat sich insgesamt zu sehr gezogen. Allgemein betrachtet, würde ich diese Reihe dennoch weiterempfehlen, ginge es nur um den dritten Band, müsste ich sagen, kann man, muss man aber nicht.


Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

Rezension zu „Fire Witch – Dunkle Bedrohung“ von Matt Ralphs



Verlag: bloomoon
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 20.04.2017
Seiten: 320
Print: 14,99 €
Ebook: 12,99 €
Reihe: ja / Band 2



Inhalt


Die Feuerhexe Hazel Hooper steht vor einer großen Herausforderung. Ihre Mutter Hecate opferte sich dem Dämon Baal, um eine Invasion böser Mächte zu verhindern, und nun ist Hazel fest entschlossen, ihre Mutter in die ihrige Welt zurückzuholen. Koste es, was es wolle! Doch nur der unberechenbare Nicolas Murrell, der schuld an Hecates Schicksal ist, kann ihr dabei helfen. Er wurde von den blutdurstigen Hexenjägern in das sicherste Gefängnis Londons gesperrt, das sich auf Cromwell Island befindet. Als Junge verkleidet, schleicht sich Hazel unbemerkt in die Reihen der Hexenjäger ein, um Murell persönlich zu befragen. Aber kann sie ihm trauen? Oder werden die Hexenjäger auch ohne seine Hilfe ihre wahre Identität herausfinden? Hazel spielt ein brandgefährliches Spiel. Wird sie Hecate von ihrem Schicksal erlösen können?


Meine Meinung


Das Cover finde ich sehr gelungen und gefällt mir noch besser als Band 1. Ich fand den ersten Teil richtig toll, zwar deutlich auch für ein jüngeres Publikum geeignet, aber dennoch sehr lesenswert für jede Altersklasse. Deswegen war ich sehr gespannt, wie es mit Hazel & Co. weitergeht.

Der zweite Band geht gleich richtig spannend los und nach nur wenigen Seiten konnte ich wundervoll in die Geschichte eintauchen. Ich mag den Schreibstil des Autors total gerne und fühlte mich den Charakteren Hazel und Titus sofort wieder verbunden. Auch die kleine Haselmaus, die mir ja schon im ersten Teil ans Herz gewachsen ist, fand ich ganz zauberhaft. Ich fand es sehr aufregend, dass uns das Abenteuer dieses Mal ins alte London geführt hat. Alles wurde super beschrieben, sodass ich es mir perfekt vorstellen konnte.

Hier lernen wir auch mal die gegnerische Seite, heißt die Hexenverfolger, besser kennen und auch alte Bekannte tauchen auf. Obwohl es keine großen Schock-Momente gab, war die ein oder andere Überraschung dabei und ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass es langweilig wäre. Das Ende ist offen und macht Lust auf den nächsten Teil, aber es wurde auf einen fiesen Cliffhanger verzichtet. Trotzdem bin ich sehr gespannt auf die Entwicklung einiger Protagonisten und auch auf das Wiedersehen mit alten Freunden.


Fazit: Fire Witch ist die Fortsetzung einer magischen Hexen-Fantasy, die alt und jung verzaubert und für zwischendurch tolle Lese-Stunden verspricht.


Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

Donnerstag, 18. Mai 2017

Rezension zu „Mit dir unter den Sternen: Eine Divinitas-Novelle" von Asuka Lionera



Kurzgeschichte zur „Divinitas“-Saga
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 29.06.2016
Seiten: 160
Print: 6,99 €
Ebook: 0,99 €



Inhalt


Als Mondgöttin ist es Lunas Aufgabe, jede Nacht den Mond über den Himmel zu geleiten, und das für alle Ewigkeit. Der einzige Lichtblick in ihrem tristen Dasein ist der Sonnengott Sol, mit dem sie schon seit Jahrhunderten befreundet ist. Als Luna jedoch Gefühle für den anderen Gott entwickelt, die sie eigentlich nicht haben dürfte, steht ihre Welt plötzlich Kopf. Niemand darf davon erfahren, vor allem nicht ihre Mutter. Doch gibt es für Luna und Sol überhaupt eine Zukunft?

Eine Liebe, die nicht sein darf. Eine Verbindung, die unmöglich erscheint, in einer Welt, die im Chaos versinkt.


Meine Meinung


Divinitas hat mir richtig gut gefallen, da musste ich natürlich auch unbedingt diese Kurzgeschichte lesen. Vorweg muss ich sagen, dass man diese auch lesen kann, wenn man die Bücher der Autorin noch nicht kennt, die Geschichte ist in sich abgeschlossen.

Ich bin ein großer Fan von diesem Schreibstil. Eigentlich bin ich ja kein großer Fan von Kurzgeschichten, da es schwierig ist eine richtige Verbindung zu den Charakteren aufzubauen in der Kürze. Allerdings ist mir das hier tatsächlich gelungen. Bereits nach wenigen Seiten habe ich mich total wohlgefühlt beim Lesen und bin Sol und Luna komplett verfallen. Die Idee dieser Story finde ich ganz zauberhaft und die Umsetzung ist absolut magisch und berührend.

Eigentlich ist es richtig schade, dass es nur eine Kurzgeschichte ist, denn ich hätte wirklich noch ewig weiterlesen können. Mich hat es total berührt und am Ende war ich wirklich erschüttert und mein Herz gebrochen.


Fazit: „Mit dir unter den Sternen“ ist eine traumhafte Kurzgeschichte, die ich jedem weiterempfehlen kann. Es ist faszinierend wie sehr mir die Charaktere auf diesen wenigen Seiten ans Herz gewachsen sind und auch wie grandios die Emotionen transportiert wurden. Bisher ist es mir noch nie passiert, dass ich innerhalb einer so kurzen Zeit eine solche Tiefe empfunden habe.


Herzlichen Dank an Asuka Lionera für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

Mittwoch, 17. Mai 2017


Rezension zu „Karma Girl“ von Jennifer Estep





Verlag: Piper
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 03.04.2017
Seiten: 400
Print: 12,99 €
Ebook: 9,99 €
Reihe: ja / Band 1



Inhalt


 In der Welt von »Bigtime« hat jede Stadt mindestens einen Superhelden. Doch selbst der coolste Held kann nichts gegen die Irrungen und Wirrungen der Liebe ausrichten. Daher sollten sich die Heroen in Jennifer Esteps neuer Reihe besser zweimal überlegen, für wen sie aus dem Spandex schlüpfen: Reporterin Carmen Cole erlebt ihren absoluten Alptraum. Kurz vor ihrer Hochzeit erwischt sie ihren Verlobten mit ihrer besten Freundin im Bett. Und es kommt schlimmer - er ist auch noch der ortsansässige Superheld und ihre beste Freundin dessen Erzfeindin! Nach dieser Demütigung beschließt Carmen, sich zu rächen und befördert die beiden geradewegs in die Schlagzeilen. Von da an ist es ihre Lebensaufgabe, Superhelden zu enttarnen. Als sie jedoch in der Metropole Bigtime die Identität der mysteriösen Fearless Five aufdecken soll, geschieht eine Tragödie. Carmen möchte nichts lieber, als mit dem Job aufzuhören, nur leider haben die Superschurken Gefallen an Carmens Arbeit gefunden. Sie zwingen sie, sich an die Fersen des Anführers der Five zu heften. Und der sieht zu allem Überfluss extrem gut aus ...


Meine Meinung


Ich bin ein riesiger Fan von Jennifer Estep und konnte es folglich kaum erwarten, ihre neue Reihe zu lesen. Das Cover hätte mich jetzt nicht unbedingt angesprochen, aber passt super zum Inhalt.

Der Schreibstil war wie gewohnt einfach und angenehm, ich konnte sofort in die Geschichte eintauchen und mir alles super vorstellen. Carmen Cole war mir gleich sympathisch, auch wenn ihre Handlungen nicht alle richtig waren, konnte ich mich zeitweise sehr gut in sie hineinversetzen. 

Wir haben hier eine humorvolle Superhelden-Geschichte, die mir zahlreiche Lacher bescheren konnte. Die Charaktere sind alle toll ausgearbeitet, aber ich muss gestehen, dass mir hier die gewohnte Tiefe zu den Protas gefehlt hat. Bisher kannte ich es aus Jennifers Büchern so, dass ich mich sehr schnell richtig verbunden gefühlt habe und es immer ein Gefühl von „zu Hause“ vermittelt hat. Dies fehlt mir leider dieses Mal, obwohl das auch daran liegen kann, dass diese Geschichte sich komplett von ihren anderen Fantasy-Reihen unterscheidet. Carmen ist trotzdem herrlich sarkastisch, selbstbewusst, mit dem Herz am rechten Fleck. Striker ist der typische klischeehafte heiße Superheld, allerdings wird er mit seiner mysteriösen ruhigen Art, sehr interessant dargestellt.

Was mir auch etwas gefehlt hat, war zeitweilig die Spannung. Ich fühlte mich zwar gut unterhalten, aber es hätte ruhig etwas mehr Action im Mittelteil vorhanden sein können. Auch große Überraschungen blieben aus. Der Handlungsverlauf war meist ziemlich vorhersehbar und die Wendungen waren recht einfach gestrickt. Allerdings kann die Autorin das mit ihrem erfrischenden, tollen Schreibstil immer sehr gut ausgleichen.


Fazit: Karma Girl ist eine amüsante Superhelden-Geschichte, die Fantasy-Elemente mit Liebe und einem Tick Erotik vereint und zudem mit einem erfrischenden Humor punkten kann. Spannung und Action fehlen leider stellenweise, aber insgesamt kann ich das Buch trotzdem weiterempfehlen. Es ist mal ein etwas anderer Fantasy-Schmöker, der auf jeden Fall einige tolle Lese-Stunden bereithält.


Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

Dienstag, 16. Mai 2017

Rezension zur „Anthologie Sonnenglut“



Verlag: Selfpublisher
Kurzgeschichten
Erscheinungsdatum: 12.05.2017
Seiten: 260
Genre: Fantasy, Dystopie, Romance
Ebook: 1,99 €

Die Zusammenstellung der Kurzgeschichten fand ich total interessant und einige Autoren kannte ich schon vorher, weswegen ich sehr gespannt war. Auch das Cover ist passend zu dieser Anthologie.

Allgemein muss ich sagen, dass ich Kurzgeschichten zwar für zwischendurch ganz schön finde, aber leider fehlt hier einfach die Tiefe, um richtige Verbindungen z. B. zu den Protagonisten herzustellen. Das ist natürlich kein Kritikpunkt, denn innerhalb dem möglichen Rahmen kann man natürlich gar keine derartige Bindung vermitteln.

Die Mischung zwischen Romance, Fantasy und Dystopie fand ich hier richtig toll. Es ist beim Lesen abwechslungsreich und hat mir sehr gut gefallen. In dieser Form hatte ich das bei Anthologien noch nicht, meistens sind diese alle in ein und demselben Genre, aber ich muss sagen, dass ich die Idee sehr gut finde, auch mal zu mischen. 
Problematisch wird es allerdings, wenn Leser nicht alle verwendeten Genres mögen, dann wird man wahrscheinlich nicht unbedingt auf diese Anthologie zurückgreifen.
Was ich zudem ganz toll fand, ist die Tatsache, dass der Titel "Sonnenglut" in jeder Geschichte auf eigene Art und Weise eingebaut wurde. 


Fazit: Insgesamt muss ich sagen, dass ich mich von allen Kurzgeschichten gut unterhalten gefühlt habe. Allerdings war jetzt auch keine dabei, die mich total umgehauen hat, aber eben auch keine, die mir gar nicht gefallen hat. Die Schreibstile waren alle angenehm und leicht verständlich und ich bin in jede Story gut reingekommen. Für zwischendurch ist diese Anthologie absolut empfehlenswert und ich habe mir auf jeden Fall den ein oder anderen Autor vorgemerkt.



Herzlichen Dank an Sabine Schulter für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!