Mittwoch, 24. Mai 2017

Rezension zu „Cassia & Ky – Die Auswahl“ von Ally Condie



Verlag: Fischer
Genre: Dystopie
Erscheinungsdatum: 28.01.2011
Seiten: 464
Print: 9,99 € (HC nur noch gebraucht)
Ebook: 9,99 €
Reihe: ja / Band 1 der Trilogie



Inhalt


Das System sagt, wen du lieben sollst – aber was sagt dein Herz?

Für die 17-jährige Cassia ist es der wichtigste Tag ihres Lebens: Heute erfährt sie, wen sie mit 21 heiraten wird – wen das System für sie ausgewählt hat. Es könnte jeder Junge aus Oria sein, doch zur großen Überraschung aller wird ihr bester Freund Xander als ihr Partner bekanntgegeben.
Als Cassia sich später auf dem feierlich überreichten Mikrochip Informationen über Xander ansehen will, passiert etwas schier Unmögliches: Es erscheint das Gesicht eines anderen Jungen – das von Ky. Cassia ist schockiert und verängstigt. Das System macht keine Fehler! Und tatsächlich wird ihr von offizieller Seite versichert, dass es sich um ein einmaliges Versehen handelt. Aber Cassia geht Kys Anblick nicht mehr aus dem Kopf. Gibt es doch die Möglichkeit zu wählen?


Meine Meinung


Ich muss gestehen, dass ich sofort wie magisch von den Covers angezogen wurde. Diese haben mich gleich neugierig gemacht und da es sich um eine Dystopie handelt, war mir schnell klar, dass ich die Reihe unbedingt lesen muss.

Die komplette Grundidee finde ich absolut genial. Dieses System als Zukunftsversion ist faszinierend und erschreckend zugleich. Vor allem fand ich es absolut toll vermittelt, man konnte viele Beweggründe tatsächlich nachvollziehen, obwohl sie natürlich falsch sind.

Cassia ist dem System erlegen und wirkt häufig sehr unsicher und ängstlich, aber ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und mochte sie sehr gerne. Man merkt aber deutlich eine Entwicklung ihres Charakters, der am Ende deutlich stärker zu sein scheint und genau dieser Verlauf hat mir hier sehr gut gefallen. Xander war mir auch auf Anhieb sympathisch, wobei er schon eher den Eindruck eines „guten Kumpels“ vermittelt hat. Ky dagegen kam tatsächlich sehr geheimnisvoll und interessant rüber, gleichzeitig aber auch noch einen Tick farblos.

Die Handlung wird nach und nach aufgebaut. Man wird langsam in diese Welt hineingeführt und auch die Spannung wird langsam gesteigert. Ich hatte jetzt nie das Gefühl, dass es langweilig wäre, aber es hat mich auch nicht wirklich umgehauen. Zeitweise hat mir das gewisse Etwas gefehlt, der Tick, der mich einfach so sehr fesselt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Im letzten Drittel ist dies auch passiert, die Wendungen wurden überraschender und mitreißender und die Entwicklung der Geschichte macht absolut Lust auf mehr.

Fazit: Die Auswahl ist der vielversprechende Auftakt einer Dystopie. Der Verlauf des Buches hat mich gefesselt und neugierig gemacht. Es gibt viele Fragen, die offen geblieben sind, aber daher auch umso mehr Lust auf die Fortsetzungen machen.




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