Montag, 29. Mai 2017

Rezension zu „Fürsten der Dämonen – Unsterblich (Dämonen-Reihe 1)“ von J. K. Bloom



Verlag: LYX
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 04.12.2014
Seiten: 462
nur als Ebook: 4,99 €
Reihe: ja / Band 1



Inhalt


Leanne war sich immer sicher, ein ganz normaler Teenager zu sein, mit einem relativ langweiligen Leben - auf keinen Fall etwas Besonderes. Doch dann lernt sie den geheimnisvollen Jonathan Paine kennen, der sie gleichermaßen fasziniert und verunsichert. Er nimmt sie mit auf eine abenteuerliche Reise in eine Welt, die jenseits ihrer Vorstellung liegt. Dort kommt Leanne einem Familiengeheimnis auf die Spur, das ihr Leben verändert: Ihre Mutter ist eine Dämonenfürstin, eine Gefährtin Luzifers, und Leanne das Kind einer Liebe, die nicht sein durfte. Leanne muss schmerzlich feststellen, dass nichts, was sie über Familie, Freunde, Himmel und Hölle zu wissen glaubte, den Tatsachen entspricht - und dass sie zwischen die Fronten eines Krieges geraten ist, der schon seit dem Anbeginn der Zeit tobt.


Meine Meinung


Ich habe das Cover gesehen und wusste, das könnte mir gefallen. Ich bin ein Fantasy-Junkie und Bücher über Dämonen gehören da natürlich unbedingt mit auf die Liste.

Der Schreibstil hat mich sofort gekriegt. Ich konnte schnell in die Geschichte eintauchen, alles war super verständlich und auch toll beschrieben. Leanne konnte ich auch richtig gut leiden. Sie wirkt zwar zeitweise etwas naiv, aber sie ist ja auch noch ein Teenager. Ihre sture, kämpferische Art fand ich aber toll. Jonathan ist der perfekte Charakter zum Anschmachten. Düster, wirkt unnahbar, geheimnisvoll und gut aussehend. Die Protagonisten sind allgemein sehr gut ausgearbeitet und auch Elly und Nathan waren mir sehr sympathisch. Bei Daniel ist man sich nicht hundert Prozent sicher, ob man ihm trauen kann. Diesen Zwiespalt hat die Autorin sehr gut vermittelt.

Auch einige Passagen waren dabei, die mich immer wieder zum Lachen gebracht haben. Die Geschichte ist wirklich eine tolle Mischung aus Fantasy, Romance und Action. Zwar hatte ich zu keiner Zeit das Gefühl, es wäre langweilig, aber bis zur Hälfte war es eben auch nicht so, dass ich mit dem Lesen nicht aufhören könnte. Auch die Idee ist nicht neu oder einzigartig, dafür ist die Umsetzung wirklich gelungen und man hat einfach Spaß beim Lesen. Es gibt zudem einige Überraschungen, die ich nicht so erwartet hätte und ich bin froh, dass das offene Ende nicht allzu fies ist.

Fazit: Mit diesem ersten Band wurde der Auftakt für eine spannende dämonische Fantasy-Reihe geschaffen und trotz meiner winzigen Kritik, freue ich mich riesig auf die Fortsetzungen. Der Handlungsverlauf, der Schreibstil und die Charaktere sind allesamt toll und daher kann ich das Buch auch mit einem guten Gewissen weiterempfehlen.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen