Dienstag, 4. Juli 2017

Heimsuchung

Rezension zu "Heimsuchung" von Oliver Susami



Verlag: SP
Genre: Horror, lt. Autor nach einer wahren Begebenheit
Erscheinungsdatum: 07.04.2017
Seiten: 420
Print: 13,99 €
Ebook: 3,99 €
Reihe: nein


Inhalt


Ein nächtlicher Schrei, der die Gäste aus ihren Zimmern flüchten lässt … eine Begegnung mit einem längst vergessenen Menschen … das Klopfen und Rütteln an den Türen … ein Videospiel, das seinen eigenen Willen zu besitzen scheint … 
„Heimsuchung“ erzählt von der Konfrontation eines gewöhnlichen Menschen mit dem Übernatürlichen: Robert Bieler, Mitte dreißig und stolzer Pächter des Hotels „Haupthaus“, erlebt Dinge, die ihn an seinem Verstand zweifeln lassen. Nur nach und nach begreift Bieler, dass er und seine Lieben sich in höchster Gefahr befinden … und dass er sich nirgendwo wird verstecken können.


Meine Meinung


Von diesem Autor kannte ich bereits zwei Bücher, die ich richtig toll fand und dementsprechend waren meine Erwartungen an dieses Buch etwas höher. 

Allein das Vorwort fand ich super und es hat richtig Lust und neugierig auf diese Geschichte gemacht. Es fiel mir auch recht einfach einzutauchen, der Schreibstil ist angenehm und leicht verständlich gehalten. Auch wird bereits nach wenigen Seiten Spannung aufgebaut, die sehr vielversprechend war. 

Leider hielt meine Begeisterung nicht lange an, denn mit dem Protagonisten Robert Bieler konnte ich nicht warm werden. Muss man eigentlich bei so einer Story auch gar nicht unbedingt, aber das Problem für mich bestand darin, dass er einfach teilweise zu verrückt dargestellt wurde, womit die eigentliche "Heimsuchung" unglaubwürdig gewirkt hat! Das fand ich sehr schade, denn eigentlich war das Setting mit dem Haupthaus perfekt! Auch das mit dem Videospiel fand ich ganz gut ausgearbeitet. 
Aber wie gesagt, war mir der Charakter von Herrn Bieler zu übertrieben dargestellt. Und genauso ging es mir mit dem Prota Erdmann, der später auftaucht! 
Ich konnte mich gar nicht wirklich auf den "Grusel" einlassen, weil ich die beiden so überzogen fand. 

Fazit: Wer z.B. 4. Stock Herbsthaus gelesen hat, weiß, dass man diesen Autor unbedingt im Hinterkopf behalten sollte! Allerdings konnte er mit diesem Buch nicht an diese Leistung anknüpfen! Das Potenzial war vorhanden, aber die Umsetzung ist insgesamt nicht so ganz gelungen. Im ersten Drittel habe ich sogar kurz überlegt, ob ich das Buch abbrechen soll, allerdings hat die Spannung dann doch immer wieder so weit zugenommen, dass ich trotzdem wissen wollte, wie es weitergeht und wie es endet!
Richtig weiterempfehlen kann ich das Buch daher leider nicht, denn meiner Meinung verpasst man auch nichts, wenn man auf diese Geschichte verzichtet! Für mich nur mittelmäßig, dafür gibt es 2,5 Sterne!


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