Freitag, 12. Januar 2018

Rezension zu „Das Juwel - Der schwarze Schlüssel“ von Amy Ewing



Verlag: Fischer
Genre: Dystopie
Erscheinungsdatum: 27.04.2017
Seiten: 400
Print: 18,99 €
Ebook: 14,99 €
Reihe: ja / Band 3 der Trilogie


Inhalt


Violet Lasting kehrt ins Juwel zurück – die Entscheidung.
Der dritte Teil des dystopischen Fantasy-Bestsellers ›Das Juwel‹ von Amy Ewing.
Violet und der Geheimbund Der Schwarze Schlüssel bereiten einen Angriff auf den Adel vor, und Violet soll eine zentrale Rolle dabei spielen. Sie muss die jungen Frauen anführen, die die Auktion manipulieren und die Mauern der Einzigen Stadt zum Einstürzen bringen sollen. Doch Violet ist hin- und hergerissen. Ihre Schwester Hazel ist im Palast der Herzogin vom See gefangen. Um ihre Schwester zu retten, muss sie ihre Freunde und die gute Sache im Stich lassen und in das Juwel zurückkehren.


Meine Meinung


Die beiden Vorgänger gehören zu meinen Highlights 2017, deswegen musste ich jetzt endlich wissen, wie die Reihe enden wird. Die Cover sind alle ein absoluter Traum und gehören ebenfalls zu den schönsten in meinem Regal.

Es fiel mir wirklich total leicht, in die Geschichte einzutauchen. Alles war sofort wieder präsent und ich liebe diesen Schreibstil, der die Seiten nur so verfliegen lässt. 

Violet schart die Surrogate um sich, um für den finalen Aufstand bereit zu sein. Ihre Entwicklung ist wirklich großartig und mag sie total gerne. Auch Ash, Lucien, Raven, Garnet und Sil sind mir ganz besonders ans Herz gewachsen. Die Charaktere in dieser Reihe sind wirklich perfekt ausgearbeitet, um auch nachhaltig noch im Gedächtnis zu bleiben. 
Man lernt dieses Mal auch einige von ihnen von einer ganz anderen Seite kennen. 

Der Verlauf des dritten Bandes hat mir eigentlich ganz gut gefallen, wobei ich mir etwas mehr von dem Aufstand außerhalb des Juwels erhofft hätte. Man hat die Geschichte nur aus der Sicht von Violet im Palast gelesen und von den Kämpfen teils nur am Rande etwas mitbekommen.
Meine kleine Kritik bewegt sich aber immer noch auf hohem Niveau, denn es gab trotzdem einige Überraschungen und ich habe mit den Protas mit gefiebert und mit gezittert. Es gab Wow-Momente und Schockmomente, die mich sehr berührt haben und das Ende ist für mich in Ordnung.

Fazit: Der finale Band vom Juwel konnte mich im Großen und Ganzen überzeugen. Ein bildhafter Schreibstil, Charaktere, die zum Leben erwachen und mehr sind als das, sowie unvorhergesehene Wendungen machen diese Reihe nach wie vor zu einem Highlight im Dystopie-Bereich. Auch wenn ich mir hier etwas mehr zu den Kämpfen außerhalb des Juwels gewünscht hätte, bin ich insgesamt zufrieden!



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